Re: Von Breitenbach nach Rosenheim
Hallo Michael,
um dir ideale Steilvorlagen von Fachwerkhäusern aus dem Süddeutschen raum zu beschaffen und die grundstruktur von Fachwerken zu studieren, google mal bei den Bildern nach den Städten Alsfeld in Oberhessen oder Michelstadt in Hessen.
Das von dir dargestellte fachwerk entspricht eher dem Norddeutschen Charakter von mit Klinkersteinen ausgemauerten Gefachen.
Im Süddeutschen Raum speziell in Oberfranken und weiter im südlichen Bayern unterscheiden sich die Fachwerke ncht wesentlich von den hessischen Baustilen der der alten Fachwerkhäuser mit der enzgen Ausnahme, daß die Stadl (Tenne, Scheune, Stallungen) nicht immer direkt am Wohnbereich angebaut waren, wie es in Hessen und weiter nördlich des "Weißwurstaquators" des Flußes Main üblich waren.
Gefache wurden üblicherweise mit Wandungen aus Reisig und Stroh und Lehm oder Ton (Clay) verschmiert. Dem Lehm oder Ton wurde wurde als weiteres Binde- und Isoliermaterial auch Stroh hinzugefügt (Hafer, Weizen, Roggen) Heu (Grashalme) sind zu fein. Verputzt wurde das Fachwerk oft mit einer auf Kalk oder Kreide basierten Außenfarbe, die Balken bräunlich oder rötlich abgesetzt, sehr oft mit Schnitzereien und Inschriften verziert.
Jedes Haus bekom vom Zimmermannsgewerbe einen Spruchbalken mit religösen und volkstümlichen Sprüchen, die sich oberhalb im Längsbalken über der tür der Frontfassade befanden. Je nach Gewerbe der Hauseigentümer wurden entsprechende Verzierungen und Schnitzereien mit eingearbeitet.
Die Balken wurden früher nur mit der Zimmermannsaxt begradigt, gesägte Balken waren erst seit der Industrialisierung ab 1750 üblich (Wassersägemühlen), krumme und schiefe Balken mit unterschiedlich hohen Wänden waren dadurch die Folge, wenn die Balken nach Augenmaß begradigt wurden.
um dir ideale Steilvorlagen von Fachwerkhäusern aus dem Süddeutschen raum zu beschaffen und die grundstruktur von Fachwerken zu studieren, google mal bei den Bildern nach den Städten Alsfeld in Oberhessen oder Michelstadt in Hessen.
Das von dir dargestellte fachwerk entspricht eher dem Norddeutschen Charakter von mit Klinkersteinen ausgemauerten Gefachen.
Im Süddeutschen Raum speziell in Oberfranken und weiter im südlichen Bayern unterscheiden sich die Fachwerke ncht wesentlich von den hessischen Baustilen der der alten Fachwerkhäuser mit der enzgen Ausnahme, daß die Stadl (Tenne, Scheune, Stallungen) nicht immer direkt am Wohnbereich angebaut waren, wie es in Hessen und weiter nördlich des "Weißwurstaquators" des Flußes Main üblich waren.
Gefache wurden üblicherweise mit Wandungen aus Reisig und Stroh und Lehm oder Ton (Clay) verschmiert. Dem Lehm oder Ton wurde wurde als weiteres Binde- und Isoliermaterial auch Stroh hinzugefügt (Hafer, Weizen, Roggen) Heu (Grashalme) sind zu fein. Verputzt wurde das Fachwerk oft mit einer auf Kalk oder Kreide basierten Außenfarbe, die Balken bräunlich oder rötlich abgesetzt, sehr oft mit Schnitzereien und Inschriften verziert.
Jedes Haus bekom vom Zimmermannsgewerbe einen Spruchbalken mit religösen und volkstümlichen Sprüchen, die sich oberhalb im Längsbalken über der tür der Frontfassade befanden. Je nach Gewerbe der Hauseigentümer wurden entsprechende Verzierungen und Schnitzereien mit eingearbeitet.
Die Balken wurden früher nur mit der Zimmermannsaxt begradigt, gesägte Balken waren erst seit der Industrialisierung ab 1750 üblich (Wassersägemühlen), krumme und schiefe Balken mit unterschiedlich hohen Wänden waren dadurch die Folge, wenn die Balken nach Augenmaß begradigt wurden.






Auf Dein Dach bin ich schon gespannt.










Michael das ist ja eine GROßBAUSTELLE Daumen nach oben.