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meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 18:08
von Burghard
Tach auch!
Die nächsten Ausstellungen stehen vor der Tür. Und damit meine "Besten Stücke" unbeschädigt bleiben , habe ich mir 2 weitere Tarnsportkoffer gebaut. Man nehme ausgediente (oder auch neue) Werkzeug- Koffer, entferne die Trennwände mit einem Drehmel+Fräser und lege sie dann mit 3 Lagen Schaumgummi aus. Den Schaumgummi ab ich bei einem Teppich- Händler gekauft. Es gibt ihn in 5 mm- Stufungen und in verschiedenen Härtegraden. Die mittlere Lage ist für Triebfahrzeuge 25 mm , die für Wagen 20 mm dick. In diese werden nun Ausschnitte für die Fahrzeuge mit einem scharfen Cutter- Messer geschnitten. Fertig.
Die von mir verwendeten Koffer von Makita haben eine Innenhöhe von 90 mm, so daß ausreichend Schaumstoff oben und unten die Modelle sichert. Die Koffer sind gut stapelbar und lassen sich zur Not mit einem kleinen Vorhängeschloß abschließen.
Viele Grüße, Burghard
Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 18:08
von Anzeige
Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 18:30
von 99 600
Moin Burghard,
nun ja...finde ich eine gute Idee mit den Koffern! Stapelbar ist immer gut...

Ich muss mir früher oder später auch noch Boxen zulegen, weshalb ich mir das mal im Hinterkopf behalte - hoffentlich! Danke für deinen Tipp!

Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 02:26
von Atlanta
Hallo Burghard,
hast du möglicherweise mal ein paar Fotos von deinen als Zwilling gekuppelten Feldbahnloks aus dem rechten Koffer, bzw von welchem Herseller sind die Loks oder sind es Eigenumbauten?
Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 11:02
von Burghard
Grüß Dich Ingo!
Hier ein paar Fotos:
Zum Größenvergleich mal eine Brigadelok von Westmodell.
Mein Zwilling hat zur Verbesserung der Fahreigenschaften 2 Faulis und einen Decoder erhalten. Auch die No. 17 ist meine persönliche Note.
Zum Hersteller kann ich leider nicht viel sagen. Soll wohl aus Japan kommen. Auf dem Karton ist lediglich ein Aufkleber "Ingenieurbüro W. Träger".
Jetzt fehlen nur noch maßstäbliche Wagen dafür.
Grüße, Burghard
Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 11:26
von RSE V13
Huhu,
hab hier was zu deinem Zwilling gefunden:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=98541Hoffe ich konnte helfen

Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 12:07
von Atlanta
Hallo Burghard und Tim,
Danke an euch beiden, ihr konntet auch mir sehr gut damit helfen.
@Burghard, für maßstäbliche Waggons zu deinem Zwilling nimmst du zweichsige Schmalspurwaggons und setzt sie auf Lorendrehgestelle oder Spur N Drehgestelle.
Auch bei Shapeways gibt es passendes Zubehör. Bei der Staatsbahn DSWAE eingestzte Waggons hatten eine Zuladung von maximal 5 t und waren als Heeresfeldbahnwagen in Deutschland gebaut und in die Süd - West Kolonie verschifft worden. einige Zwilling hatten allerdings ihren Weg wieder zurück nach Deuschland gefunden und wurden bei einer Heeresfeldbahn in Süddeutschland eingesetzt und gingen nicht, ab 1915, an die SAR verloren.
Bezüglich der Zwillinge siehe auch:
Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 12:48
von 99 608
Moin,
solche Lokomotiven befuhren auch die thüringsche Trusebahn der Jahre 1896/97. Auf der Talstrecke Wernshausen Herges-Vogtei fuhren diese Loks als Zwilling, doch auf der Bergstrecke Herges-Brotterode wurden sie getrennt und fuhren, die eine als Zug-, die andere als Schiebelok, mit dem Schornstein bergwärs.
Aufgrund der geringen Vorräte erfolgte alle 2 km(!) ein Lokomotivwechsel.
VG MORITZ
Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 13:06
von Burghard
Hallo!
Danke für die Infos. Schau'n wa mal.
vG, Burghard
Re: meine Fahrzeugtransportkoffer
Verfasst: So 18. Jan 2015, 14:13
von Atlanta
Moin Moritz und Burghard,
bei der Staatsbahn der Deutsch Süd - West Afrikanischen Eisenbahn = DSWAE wurden zum Durchqueren der Wüste Namib, Wasserwagen mitgeführt.
Auf dem unteren Abschnitt von Swakopmund nach Khan und auf dem oberen Abschnitt von Wellwitsch (vormals Khanrivier) bis Jakalswater. Auf der Steilstrecke von Khan nach Wellwitsch, welche auf ca. 5 Km mit über 4,5 % Neigung gebaut wurde, mußten sämtliche Züge auf bis zu 2 Waggons gekürzt und so mehrmals die Steilstrecke befahren werden, die Zwillinge wurde talseitig gekuppelt und beförderten so die Waggons über die Steilstrecke im Khanrivier. Kohle konnte in jeder Bahnstation genommen werden, Wasser hingegen in bereitgestellten Wasserwagen, sofern nicht exra mitgeführt oder aus Wasserbecken abgepumpt werden. Schläuche wurden mitgeführt, um das Wasser von den Wasserwagen in die Wasserkästen der Loks umzupumpen.
Züge bespannt mit Zwillingen fuhren durchschnittlich etwa 14,4 Km/h.
Bis zur Trennung von Güter und Personenverkehr wurden Personenwagen am Schluß des Zuges mitgeführt.
Soviel zum regulären Verkehr der Staatsbahn DSWAE, jedoch gab es auch die vielen Versorgungszüge, welche Wasserwagen bereitstellen und Kohle anliefern mußten. Diese Versorgungszüge tauchen in der Transportstatistik nicht auf.