Mi 5. Aug 2015, 18:15
Moin Burghard,
Danke für deine Mühe.
Alex hatte mir bereits eine ganze Menge weiterhelfen können.
Das besondere bei der Otavi Minen und Eisenbahngesellschaft war, daß alle deren Nebenstrecken über Gleisdreiecke mit der Hauptbahn der Otavibahn verbunden waren mit Ausnahme der 16 Km langen Verbindungsbahn zum Netz der DSWAE zwischen Usakos und Karibib, diese Verbindungsbahn konnte nur von aus Swakopmund kommend befahren werden, ebenso die Wendeschleife bei Kranzberg. Kapspurloks aus Windhuk konnten nur in der Kranzbergschleife wenden, welche mit Zweispurgleis ausgeführt war.
Interessant finde ich ja die Verwendung von Gleisdreiecken zur Lokwendung.
Die DSWAE setzte aber überwiegend Doppelloks ein weswegen man keine Gleisdreiecke aufbauen mußte, ein Umfahrgleis genügte.
Betriebstechnisch befand sich aber auch ein Gleisdreieck in Jakalswater an der DSWAE Staatsbahnstrecke darüber wurde aber die Wasserbahn nach Modderfontein und die kleine Betriebswerkstatt angeschlossen, wovon es im Statsbahnnetz insgesamt drei Betriebswerkstätten gab, die Hauptwerkstatt in Karibib und eine weitere kleinere Werkstatt in Windhuk. Die Hauptwerkstatt in Karibib wurde zu Gunsten der O.M.E.G. Werkstatt in Usakos geschlossen.
der Bahnhof von Swakopmund bestach darin, daß es in der Gleisführung eine Kehrschleife mit darin integriertem Gleisdreieck gab.
Ihr liebe Kollegen habt mir alle weitergeholfen, dafür nocheinmal herzlichen Dank.