Action Cam als simple Fahrzeugkamera

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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon oligluck » Fr 20. Nov 2015, 01:08

Moin Frank,
ach, du bist der andere Mitleser! :mrgreen:

Im Ernst: wenn Udo und ich uns ohnehin regelmäßig E-Mails schreiben, brauchen wir es nicht doppelt, nur für uns.

Wenn ich dich richtig verstehe, hast du einen anderen Ansatz, also die Kamera im Tf zu verstecken? Dafür braucht es natürlich gänzlich andere Lösungen, meinetwegen eine Mini-Funk-Kamera.
Die hier vorgestellte Kamera ist mit ihrer Größe dafür nur bedingt geeignet, zumal ich sie abwechselnd mit H0-, H0m- und H0e-Fahrzeugen einsetzen möchte, dazu auch gerne mal in einer IIm-Lok mitfahren lasse. Sie soll also nicht versteckt werden, sondern möglichst unproblematisch mal hier und mal dort montiert werden können.


Eine Ergänzung hätte ich dann aber doch noch:
spaßeshalber habe ich mir die von Sony verfügbare App auf dem Tablet installiert und muss sagen, dass das sogar richtig Spaß macht!
Natürlich ist ein 10"-Tablet etwas unhandlich zur Kamerabedienung, da wäre schon was Lüttes besser geeignet.

Definitiv braucht folglich jemand, der bereits ein Smartphone oder ein Tablet hat, die Armband-Fernsteuerung für diese Kamera nicht.
Ohne diese ist die Kamera bereits für rumbummelig 160 Euro zu bekommen (Amazon oder so), damit ist sie noch kein Malebenkauf, aber in bezug auf das was sie bietet, dürfte sie noch als Schnäppchen gelten.


Viele Grüße,
Oliver


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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon HF110c » Fr 20. Nov 2015, 13:08

Hallo Oliver,

ich lese hier auch interessiert mit. Im Jahr 2002/2003 hatte ich beim Fremotreffen in Wehmingen die Gelegenheit, einen Zug per Cam über das Arrangement zu fahren. Damals war noch alles schwarz/weiß und man steuerte den Zug von einem festen Steuerstand mit Monitor mit einem Fred. Die Cam war in einem Steuerwagen verbaut, deren Stromversorgung in einem zweiten Wagen untergebracht war. Ich empfand es damals als eine sehr bereichernde Erfahrung, da eine solche Führerstandsmitfahrt eine Menge Aufschluss über viele Dinge ergab.
1. Es ist verdammt schwierig, punktgenau an einer Halt-Tafel anzuhalten.
2. Man fährt um einiges langsamer als ohnehin schon, weil einem sonst schwindelig wird.
3. Man sieht jeden Baufehler auf der Anlage, den das Auge aus der normalen Perspektive wohlwollend übersieht.
4. Schwarz/weiß ist nicht wirklich der Hit, weil der Eindruck darunter leidet.
Bitte mach' mit dem Strang weiter, damit auch andere auf den Geschmack kommen. Fehlende Resonanz ist oft genug auch ein Indiz für ehrfurchtbedingte Sprachlosigkeit. Es fehlt also nicht an Interesse, sondern ein Zeichen von Respekt, wenn ein Strang nicht "zerquatscht" wird. Das kenne ich hier nämlich auch anders, wobei mir beide Varianten nicht fremd sind.

Lieben Gruß

HF110c
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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon oligluck » Fr 20. Nov 2015, 15:40

Moin HF110C,
ich wollte mich auch keinesfalls "beleidigt" zurückziehen - falls das so rüber gekommen sein sollte :hppy2:

Faktisch ist es jedoch so, dass im Grunde alles gesagt ist, mir fällt momentan nichts mehr ein.
Was ich noch machen kann, ist ein etwas ansehnlicheres Filmchen anzufertigen, mit sattsam ausgeleuchtetem Testoval.
Denn was ich da bisher geboten habe, war ja wirklich unterirdisch...
In irgendeinem Umzugskarton schwirren noch ein paar 500W-Nitraphot-Lampen herum, die auch gut zur Raumheizung eingesetzt werden können.
Ich werde mich mal auf die Suche begeben.

Dass man jeden Baufehler sieht, durfte ich auch schon schmerzlich feststellen. Rückblickend frage ich mich, wer wohl die "geraden" Gleise auf meinem Oval verlegt hat und ob Derjenige dabei ggf. mehr oder minder angetrunken gewesen ist... :mrgreen:


Viele Grüße,
Oliver


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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon UdoWy » Fr 20. Nov 2015, 16:14

Moin Oliver,
das mit den "geraden" Gleisen ist doch in Natura auch nicht anders ... Wenn ich bei der DEV mit Meterspur oder der HSB auch mit Meterspur manches mal sehe wie der Zug da hin und her schaukelt wundere ich mich jedes mal das der Zug mehr als einen Meter schafft ohne aus den Gleisen zu fliegen. :hppy2:

Wir haben im Ladenangebot jetzt Kalt oder Warmlicht LED Strahler mit bis zu 10 /20 / 30 / 50 /70 oder 100 W, das entspricht in etwa früheren bis 800 - 850 W, du sparst enorm viel Strom. Das sollte in deinem Falle wohl reichen. :Idee:
Zuletzt geändert von UdoWy am Sa 21. Nov 2015, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Udo
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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon oligluck » Fr 20. Nov 2015, 16:34

Moin Udo,
wie war das noch mit dem Wald und den Bäumen?

Solche Strahler, mit immerhin 10W, wollen hier im Vorgarten angeschraubt werden, damit der Nachtexpress nicht über unsere Biotonne stolpert.
Diese kann ich mir doch direkt mal "ausleihen" :Idee:

Natürlich kann ich immer behaupten, meine Gleise sollten derart vorbildgetreu verlegt sein - aber nein, ich war wirklich baff erstaunt, wie krumm und schief die nach dem Verlegen wirklich waren.
Im Bereich der Brücke war es definitiv ein Denkfehler, woraus ein seitlicher Versatz von 3mm resultierte. Als ich es bemerkte, war es bereits zu spät.
Doch im Bahnhofsbereich hätten sie eigentlich schnurgerade werden sollen. Hier hat sich gerächt, dass ich allein auf mein Augenmaß vertraute, mit dem es dann wohl doch nicht so weit her war :mx10:

Ein neues Filmchen folgt, vermutlch bereits heute.

Viele Grüße,
Oliver


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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon HF110c » Fr 20. Nov 2015, 18:02

Hallo Oliver,

wie ich bereits woanders schon schrieb: So sauber kann niemand seinen Gleisbau machen, dass dieser wirklich 100% passt. Das liegt übrigens auch daran, dass Holz zum Verzug neigt. Der Gleisbau auf meinem Inglenook hat im Laufe der Jahre auch ein wenig gelitten, obwohl ich diesen damals mit einer schnurgeraden Stahllehre zum Fixieren anfertigte. Die Seitenwangen mit maximal einem Meter Länge bestehen aus 20mm Multiplex und die Grundplatten (Deckel) aus 10mm Multiplex. Trotzdem wanderte die Gleislage minimal. Als Kleber zwischen Schwellenband, Korkunterlage und Grundplatten kam Pattex zum Einsatz, der mittels größerer Gewichtskräfte (etwa 5 Kg/dm Gleislänge) beim Verkleben angepresst wurde. Der Mittelteil der Anlage wurde zu dem Zeitpunkt mit etwa 70 Kg belastet, was der Unterbau problemlos mitmachte. Ok, dafür ist er aufgrund seiner Materialstärke auch kein Leichtgewicht. Trotz allem kann man aber sagen, dass die Maßungenauigkeiten der Gleislage nach neun Jahren immer noch minimal sind. Da habe ich schon schlimmere "Feldwege" gesehen.

Nun ist Gleisbau ja jetzt nicht unbedingt Thema dieses Stranges, weshalb ich es nur am Rande erwähnen wollte. Es veranschaulicht aber sehr gut, wozu man einen Kamerawagen auch verwenden kann.

Lieben Gruß

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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon Grossbahn » Fr 20. Nov 2015, 23:10

... ich bin immer noch bei euch. :mx7:

Nur kurz meine Erfahrungen - Holz arbeitet immer, bei jeder Luftfeuchtigkeitsänderung bewegt sich das Holz. Viele meinen eine konstante Luftfeuchtigkeit zu haben - es reicht aber schon, wenn sich eine Person mehr als sonst in einem Raum über längere Zeit aufhält - oder man hat offene Flüssigkeiten im Raum oder ne Pflanze mehr oder ...

Dann sollte man bei großen Streckenlängen ab und zu mal einen größeren Schienenstoß lassen, die Längenänderung bei Temperaturschwankungen ist nicht zu verachten.

Aber eigentlich sind doch perfekt und schnurgerade verlegte Gleise stink langweilig. :zwnk:
Gruß von der Ostseeküste

Frank

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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon oligluck » Sa 21. Nov 2015, 21:16

Moin HF110C,
nu ja, demnächst bietet vermutlich jemand eine Action Cam mit eingebauter Wetterstation an... :mrgreen:

20mm Multiplex, also vermutlich 21mm sind schon eine Hausnummer, das Zeux ist schweineschwer.
Eine Zeitlang galt es als Modeholz, ich habe nicht wenige Möbel daraus gebaut.
Für Module nehme ich 12mm, je nach Verfügbarkeit gerne auch Pappelsperrholz. Das reicht dicke aus, die 12mm sind den Lamellendübeln geschuldet, ich tue mich hier leichter als bei 10mm.

Eine Maxime im Holzbau lautet, dass der Werkstoff grundsätzlich von beiden Seiten gleich behandelt werden soll, was natürlich bei der Moba ein wenig knifflig ist. Daher habe ich mir angewöhnt, egal welches Plattenmaterial von beiden Seiten zu sperren, dazu dient Plastiklack, früher als DD-Lack bekannt.
Damit ist die Oberfläche hinreichend versiegelt, und das Holz nimmt es einem nicht ganz so krumm(!), wenn man danach nur einseitig Pampe draufschmiert, oder Kork aufklebt oder Wasauschimmer.

Pattex oder dessen Derivate (gurgle mal nach KK-1000, das ist ein Kontaktkleber mit etwas niedrigerem Preis, aber dafür erhöhtem Igitt-Faktor. Finde ich aber nicht verkehrt, denn dadurch wird man nicht verleitet, die Dämpfe zu schnüffeln. Jede Hirnzelle ist wichtig!) ist perfekt für Kork; Schwellen lassen sich auch prima mit Tesa-Kleber oder "flinke Flasche" fixieren.
Hier dann bitte lösemittelfrei, da der lösemittelhaltige Kleber zu hart wird und Körperschallbrücken bildet.

Nicht zu verachten sind Temperaturunterschiede, wenngleich sie, wenn sie überhaupt einbezogen werden, gelegentlich auch wiederum überschätzt werden.
Ein Beispiel: Neusilber, das Material der meisten Schienen, hat einen Ausdehnungskoeffizienten von 18.
Eine Länge von 100cm angenommen, dazu eine Temperaturänderung von 20°C (realistisch bei Transport von Garage in Wohnung, alternativ als Wärmeschwankung innerhalb eines mäßig isolierten Dachbodens) würde sich um 0,36mm ausdehnen. Das muss irgendwohin, also zur Seite (wenn beidseitig fixiert, weil dummbatzig auf Messingschrauben gelötet).
Folglich: pro Modul/Segment ist eine Trennfuge nicht verkehrt. Wenn ich im Sommer montiere, auf Stoß, baue ich im Winter, dann mit Mut zur Lücke.

Wenn ich es unterlasse, dann hätte ich mir das Auflöten auf Messingschrauben auch schenken können, da die Lötstellen den Scherkräften auf Dauer nicht standhalten...


Nu samma aber gewaltig off-topic, ggf. wäre für solche Dinge ein eigener Thread sinnvoll?
So oder so: da ich erst vor Kurzem heim kam, muss ich das angedrohte Video später nachliefern. Sicher zu verschmerzen, weil niemand darauf gewartet haben dürfte :hppy2:


Viele Grüße,
Oliver


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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon oligluck » Fr 4. Mär 2016, 19:10

Moin,

oligluck hat geschrieben:(...)Ein neues Filmchen folgt, vermutlch bereits heute.


Öhm, das schrieb ich vor vier Monaten :mx10:

Nun denn, das Thema ist hier bei mir irgendwie ins Abseits gerutscht...
Sicher auch, weil mein Testkringel sowieso nicht allzu fotogen ist. Demnächst gibt es aber eine bessere Gelegenheit in Form eines Modultreffen, die werde ich nun also abwarten.

Da ich mittlerweile ein Schwebestativ angeschafft habe, kann ich dann auch gleich einen Vergleich liefern, mit und ohne dieses: ich denke, dass ist dann in beiderlei Hinsicht aufschlussreicher.
(das Schwebestativ dann natürlich nicht für die Kameramitfahrt, sonden für den Guck von außen)

Viele Grüße,
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Re: Action Cam als simple Fahrzeugkamera

Beitragvon oligluck » Di 3. Mai 2016, 15:13

Moin,

mittlerweile hat sich die Kleine bei einem Modultreffen bewährt.

Hier ein paar Filmchen zum Beurteilen:














Beim ersten Film hatten wir die Kamera einfach auf einen Flachwagen gelegt, das hat sich nicht bewährt:
der Schwerpunkt ist recht hoch, die Kamera und damit der gefühlte Lokführerblick ebenso. Mehrfach ist das Konstrukt umgefallen - die peinlichsten Teile habe ich zwar rausgeschnitten, aber es gäbe dann noch ein paar... :mrgreen:

Danach habe ich den Wagenkasten entfernt, so dass nur noch das Fahrgestell samt Gewicht blieb.
Die Kamera wurde mit einem Kabelbinder fixiert.
Das war selbst bei H0e und den unvermeidlichen Modulübergangsstellen ausreichend stabil.
Bei H0m oder gar Regelspur ist es logischerweise noch weniger problematisch.
Die Zuglok sollte eine mit sicherer Stromaufnahme sein, das vermeidet "Hänger" im Filmchen.
Sind Lok und Wagen mit Bosna-Kupplungen verbunden, ist das auch sicherer als mit Haken.
Damit ist dann Schieben oder Ziehen kein Thema.

Ob man nun die Strecke solo abfährt, einer Lok folgt oder vor ihr her fährt, ist letztlich Geschmacksache, dafür sind hoffentlich die Beispielfilmchen hilfreich.
Einhellige Meinung aller Beteiligten war jedoch, dass es schon schön ist, sein eigenes Modul mal aus dieser Perspektive zu sehen.

Dass sich die Umgebung "verbiegt" (bei einem Objektiv mit sphärischer Projektion unvermeidlich) wurde nicht als störend empfunden.

Die Bedieneinheit, also das Uhr-ähnliche Teil, mit dem man der Fahrt folgen kann, ist nett, aber nicht notwendig.
Die Steuerung (und auch das Live-Betrachten) ist mit Android und Apple-Telefonen oder -Tabletten ebenso möglich; aufgrund des größeren Displays ohnehin angenehmer.


Mittlerweile gibt es ein Schwestermodell, das in 4K aufnehmen kann, es ist jedoch größer!
Lediglich die hier vorgestellte Kamera, die "nur" FullHD beherrscht, passt in das Lichtraumprofil von H0/H0m/H0e.

Ursprünglich hatte ich ja angedacht, eine Kulisse zu bauen, damit die Kamera in die Kurven schwenkt:
diese Arbeit schenke ich mir, denn selbst bei 350mm Radius (die sind irgendwo im Film, ich verrate aber nicht, wo) folgt das Auge dem Bogen, was alle als zufriedenstellend bezeichneten.

Allerdings habe ich von jemandem gehört, der sich solch eine Kulisse gebaut oder gekauft hat: das dann mal im direkten Vergleich sehen zu können, hätte natürlich was!


Noch eins: der Akku der Kamera hält rumbummelig eine Stunde. So ist es angegeben und so habe ich es auch wahrgenommen, ohne es mit Stoppuhr zu messen.
Danach muss die Kamera für eine Weile am USB-Anschluss aufgeladen werden, was wenig praktikabel ist.
Besser ist es, sich gleich einen passenden Ersatzakku samt Ladegerät mitzubestellen.
Da man das Akkufach nicht öffnen kann, wenn die Kamera auf dem Wagen montiert ist, wären auch ein paar Kabelbinder mehr nötig. Oder irgendeine andere Befestigung, natürlich.

Daher meine Kaufempfehlung:
++ Kamera Sony AZ-1
+ Ersatzakku noname
+ ext. Ladegerät noname
o Bedieneinheit Sony
-- Objektivdeckel Sony

und als Ergänzung:
+ Schwebestativ, bei Bedarf (Montana, über Conrad etc.)


Viele Grüße,
Oliver


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