an alle. Ich habe mal ein Kurzurlaub an der Ostsee gemacht und natürlich auch die Angelner Dampfeisenbahn besucht. Ich hatte glück denn an diesem Sonntag war auch Fahrt angesagt.
Weiter gehts mit der Inneneinrichtung. Hierbei handelt es sich um Dänische und Schwedische Fahrzeuge. Die kleine Dampflok brauchte Unterstützung weil ihr Kraft nicht mehr ausreichte. Soll bedeuten: Sie hatt keine 100% leistung.
du hast hoffentlich auch Fotos von den Drehgestellen und Radern der vierachsigen, hölzernen Waggons gemacht, die Besonderheiten liegen dabei im Detail verborgen. Die Kappeln - Süderbarupper Eisenbahn betreibt ihren Museumsdienst mit Plandampffahrten als Privatbahn, versicherungstechnisch als Schaustellerbetrieb. Laut DB AG haben die DSB Loks eine andere in Deutschland nicht passende Spurbreite von auch 1435 mm, weswegen des Öfteren, zum Dampf Rundum in Flensburg, am 2. Juli - Wochenende in den ungeraden Jahren, die Benutzung deutscher Bahnstrecken, von dänischen Dampfloks, ab der Grenze in Flensburg, untersagt wurden, und diese Loks aus den vorher genannten Gründen nicht teilnehmen durften. Die einzigen dänischen Dampfloks die dann doch in Flensburg zu sehen waren, kamen vom Kappelner Verein. Wie ich sehe hattest du viel Freude und Spaß, das ist jedoch die Hauptsache.
an alle. Hier sind noch ein paar Fotos von der Museumseisenbahn in Kappeln. @ Ingo: Ich habe auch ein paar Fotos von den Drehgestellen. Dabei wunderte ich mich das auf dem 2.Foto 2 versch. Achsen sind. Einmal mit Vollrad und einmal noch mit Speichenrad. Auf Nachfrage warum dies so sei, erklärte man mir das es keine Speichenräder als ersatz gibt.
wie man "unschwer" feststellen kann, handelt es sich bei den Skandinavischen Waggons der Kappelner Eisenbahnfreunde, um Drehgesteller US amerikanischer Bauart mit hölzernen Rahmen, zumindestens jenes auf dem Denkmalsockel.
Interessant wäre zu wissen, ob der Vollscheibenradsatz Rippen auf der Rückseite hat, wie früher üblich bei Waggons dieser Bauart in den USA.
Speziell Dänenmark importierte sich früher vermehrt Waggons und lokomotiven und Signalequipment aus den USA und baute die Fahrzeuge und Signale in Dänemark nach. Vergleichbares machten die Württhen0berger Eisenbahnen und auch die königlich bayerische Staatseisenbahn, letztere importierte je zwei Consoldations und zwei Schnellzuglokomotiven der Bauart Atlantic, welche allesamt noch in den neuen Nummernplan der DR ab 1923 aufgenommen wurden obgleich nicht mehr alle einsatzfähig waren und recht frühzeitig ausgemustert wurden. In Württhenberg kopierte man die Fahrzeuge, in Bayern verfolgte man damals ähnlichen Bestrebungen.
Vereinzelnt kann man sogar noch Speichenräder zu Gesicht bekommen. Bei einer Betriebsbesichtigung im AW Werk Bremen, befanden sich auch einige Speichenräder dort zur Aufarbeitung, man erklärte uns, daß wegen "knapper" Resuorcen, diese wieder aufgearbeitet werden und bei instandgesetzten Güterwagen, erneute Verwendung finden.
Das sind schöne Bilder/Detailaufnahmen eines schönen Zuges in einer schönen Stadt.
Besonders haben mich die Detailfotos gefreut, weil ich die 1977 nicht aufgenommen habe!! Auch war die digitale Fotografie in den 70er Jahren nicht so fortgeschritten...
Deshalb erlaube ich mir keck, die Scans meiner Diabilder als historische Ergänzung an deinem Bericht anzuhängen - hoffe, das ist OK für dich und bitte gleichzeitig die mindere Qualität der Bilder zu entschuldigen?
Heiko schrieb: Deshalb erlaube ich mir keck, die Scans meiner Diabilder als historische Ergänzung an deinem Bericht anzuhängen - hoffe, das ist OK für dich und bitte gleichzeitig die mindere Qualität der Bilder zu entschuldigen?
Heiko, finde deine Bilder spitze. So hat man auch gleich mal ein Vergleich wie es vorher aus sah. Danke für die Bilder.