DB AG und Güterkunden, Abschweifungen vom eigetlichen Thema

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Moderator: HF110c

DB AG und Güterkunden, Abschweifungen vom eigetlichen Thema

Beitragvon Atlanta » Fr 20. Mai 2016, 02:47

Moin liebe Forenkollegen,


laut einer Meldung in der Tagesschau vom 19. Mai 2016 strukturiert die DB AG ihren Güterkundenbereich komplett um, so soll dieser ab 2017 mehr effizienter arbeiten und mehr Gewinne abwerfen.

Im selben Atemzug dieser Nachricht wurde aber auch erwähnt, daß dafür etwa 3500 Mitarbeiter bis 2019 entlassen werden oder deren Stellen nicht neu besetzt werden.

Ob nun ein "Gesundschrumpfen" die klügere Wahl ist mag dahingestellt sein, fakt ist, daß dieses Auswirkungen auf die Sparte schienengebundener Gütererkehr hat und die Tochter DB Cargo etliche ältere Fahrzeuge ausmustern will, die ansonsten durch neuere ersetzt werden müßten.

Es wurden aber auch schon "Opfer" dieser Umstrukturierungsmaßnahme recherschiert so wurde seitens der DB Cargo ein Hardsteinwerk mit etlichen Fillialbetrieben gekündigt, welches seit über 40 Jahren ein treuer "Güterkunde" war.

Ein Hardsteinwerk, ist ein Steinbruchbetrieb, welcher Gleisschotter und Split für den Straßenbau aus Felsgestein fertigt. Steinbrüche liegen aber nicht in Städten, sondern irgendwo in den deutschen Mittelgebirgen fernab größerer Hauptstrecken der DB AG. Oftmals sind deren Gleisanschlüße über schon teilweise im Verkehr "stillgelegten" ehemaligen Personenverkehrsstrecken erreichbar.

Der "Reststreckenerhalt kostet aber jährlich Geld, was die DB AG nun einsparen will.

Der Kleingut- und Stückgutgüterverkehr wurde sehr oft schon vor einigen Jahrzehnten, zusammen mit dem Personenverkehr, seitens der DB und der DB AG aufgegeben, weil das Güteraufkommen zu gering ist, oft verblieben nur die Großkunden mit ihren Bulkwaren als letzte Bahnkunden erhalten.

Das sind im Wesentlichen Sägewerke, Steinbrüche oder Kohlegruben und Erz- oder Salzminen.

Die letzten Kohleberwerke, welche aus großer Tiefe Kohle fördern werden bis Ende 2019 ihren Förderbetrieb einstellen, Kohle wir in Deutschland nur noch als Bulkfracht von den See- Flußhäfen zu den Kraftwerken transportiert.

Bulkfracht sind Massengüter, darunter fallen Schüttgüter aber auch Holz in großer Menge und sonstige Frachtgüter und Rohstoffe, welche bei der industriellen Veredelung benötigt werden. Nict alle Bulkware läßt sich in Kontainer abfüllen, was beim Versand aber eine Vielzahl von unterschiedlichen Spezialfahrzeugen erfordert. Auch diese Spezialfahrzeuge müssen von Zeit zu Zeit modernisiert und erneuert werden, was dann aber Investitionssummen erfordert, die zunächst einmal den Reingewinn schmälern.

Kommen wir zurück zum gekündigten Hardsteinwerk als Güterkunden. Im Grunde wäre es noch verkraftbar wenn ein Kunde wegfällt und den Transport seiner Bulkware zukünftig über die Straße per LKW abwickelt, wenn keine Privatbahn gefunden werden kann, wenn die DB AG für den Abtrnsport oder die Gestellung der Güterwagen Loks und Persona abstellen will und diesen Güterkunden zu bedienen.

Privatbahnen gibt es ja genug, es nützt aber nichts wenn zwei weitere Faktoren wegbrechen die aber erforderlich wären wenn eine Privatbahn den zukünftigen Gütertransport übernimmt, weil er DB AG das Güteraufkommen zu "gering" erscheint.

Einer dieser Faktoren sind die Gleise, welche zu diesem privaten Gleianschluß führen, die Bundesnetzagentur verwaltet zwar diese Gleise, diese wiederum gehören aber zum Bestand der DB AG und der Gleiseigentümer möchte zukünftig die jährlichen Kosten zur Netzerhaltung einsparen, weil kein nennenswerter Gewinn verbucht werden kann, der die Erhaltungskosten übersteigt.

Ein anderer dieser Faktoren sind die Spezialwaggons, welche in mehrjährigen Untersuchunginterwallen und bei Bedarf zu notwendigen Reperaturen weiterhin viel Ged kosten, besonders dann wenn ein goßer Waggonpark an Fahrzeugen vorgehalten werden muß, um auf die betrieblichen Schwankungen der Güterkunden reagieren zu können. Jeder abgestellte und nicht verwenete Waggon kostet aus betrieblicher Sichtweise Geld, Geld was fehlt um den Gewinn zu maximieren.

Wenn nun diese Waggons, womöglich noch bereitgestet werden müssen damit andere Betriebe damit Geld verdienen, dann kann das nicht im Sinne des Eigentümers der DB Cargo sein.

Sicherlich ießen sich die Waggons verkaufen, doch dazu müßten diese erst einml runderneuert werden, was wiederum Kosten verursachen, die keinen nennenswerten Gewinn abwerfen, sondern auch nr Geld kosten, zudem können dann die Investitionskosten nicht noch auf den Verkaufspreis der Gebrauchtfahrzeuge aufgeschlagen werden, da sonst Neuwaggons biliger wären als die älteren gebrauchten Fahrzeuge der DB Cargo.

Das Hardsteinwerk muß sich nun für sich und seine Fillialen, das sind weitere Steinbrüche in anderen Regionen um andere Transportalternatien umsehen, profitieren werden davon höchtwahrscheinich diverse Transsportspeditionen, welche sich auf Schüttgüter spezialisiert haben und Per LKW auch überregional und europaweit die Bulkwaren ausliefern können.

Für den Laien hört sich solche eine Meldung der Tagesschau erst eimal nicht so dramatisch an, daß einem weiteren Güterkunden seitens der DB Cargo gekündigt wurde und der Waentransport zukünftig höchstwahrscheinlich per Straße über den LKW abgwickelt wird, bedenkt man aber die Auswirkungen über die Betriebsgröße diese gekündigten Unternehmens, wird die Sache erheblich dramatischer.

Laut Aussage des Firmensprecher dieses Hardsteinwerks wären etwa 1000 LKW Ladungen pro Woche und Filliale notwendig, um den laufenden Betrieb dieses noch Güterkundens nicht zu beeinträchtigen.

Auch wenn nur ein Teil des Transportweges per LKW abgewickelt werden würde bedeutet das eine Gesamtgrößenordnung von etwa 1000 LKW pro Woche und Filliale. Laut Aussage dieses Steinbruchbetriebes hat das Unternehmen aber 18 weitere Steinbrüche welche eine etwa gleichgroße Menge an Güteraufkommen verfügen, so wären nach ersten Schätzungen etwa 15.000 LKW pro Woche insgesamt nötig, um den "wegbrechenden" Bahntransport "abfedern" zu können.

In ländlichen Regionen, wo auf schmalen und enen Straßen sich zukünftig ganze Kolonnen von LKWs in beiden Richtungen bewegen, dürften Anwohnerproteste bald "aufflammen" und für viel "Freude" sorgen.

Die Binnenschiffer wird es ebenfalls erfreuen, wenn sie zuküftig mehr Bulkware transportieren.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: DB AG und Güterkunden

Beitragvon Atlanta » Fr 20. Mai 2016, 21:19

Moin Kollegen,

trotz stetiger Sorgfalt, schlägt auch beim Tippen meine Legasthenie zu an der ich schon seit frühester Kindheit leide, mit zunehmenden Alter wird das nicht besser.

:mx13:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: DB AG und Güterkunden

Beitragvon usstation » So 22. Mai 2016, 14:14

:serVus: Leute, ist es denn so schlimm wenn man sich mal vertippt? Klar, Word korrigiert es meistens, aber wenn jemand hier schreibt, glaube ich das es kein Word ist. Und wer schreibt schon erst in Word um es zu korregieren und anschl. Kopiert der Schreiber es in´s Forum.
Schönen Sonntag noch.
:fKa:
P.S. Wer ein Rechtschreibefehler findet, der darf ihn behalten. :lwgsmiley: :lwgsmiley:
Herzliche Grüße

Norbert (usstation)

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Re: DB AG und Güterkunden

Beitragvon Atlanta » Mo 23. Mai 2016, 04:55

Leute, mir ist das zu umständlich erst etwas in einem Schreibprogramm zu erstellen dann herüber zu kopieren und dann Zeile für Zeie die Seitenumbrüche Neu zu gestalten.

zudem habe ich die neuen Rechtschreibregeln von 1998 nie gelernt un kann mich auch während Weiterbildungsmaßnahmen auf den Sonderstatus Schleswig-Holstein berufen, wo ich seit 32 Jahren wohne. Ich war einer der 70,8 % der Bevölkerung, die gegen die einführung der neuen Rechtschreibregeln von 1998 gestimmt hatten. All Bürger Schleswig-Holsteins, die vor 1998 ihre Volks-, Haupt-, Realschul- oder Abitur-Abchußzeugnis erhielten haben das Recht in weiterführenden Schulen, in allen Bundesländern, sich auf den "Sonderstatus Schleswig-Holstein" zu berufen, sie dürfen nicht gezwungen werden, die neuen Rechtschreibregeln von 1998 anzuwenden und müssen dann nach den alten Rechtschreibregeln von 1913 geprüft werden. Wichtig ist nur, sie müssen zum Zeitpunkt der Volksabstimmung in Schleswig-Holstein gewohnt haben oder noch dort wohnen (1. Wohnsitz). Als, ich meine Ausbldung bei der Berufsschule Werft und Hafen in Hamburg absolvierte, mußte nicht nur die Handelskammer Hamburg, sondern auch die IHK Bayern, wo die Prüfungen nach bayerischen Prüfungskriterien ausgewertet wurden, extra für die Berufsschüler aus Schleswig-Holstein, nach den alten Rechtschreibregeln prüfen.

Daß die Bevölkerung des nördlichsten Bundeslandes rebelisch sein kann, hatte wir 1864 im Befreiungskrieg gegen die dänische Obrigkeit bewiesen.

Schluß mit der Diskussion über Schreibprogramme und Schreibschwächen von Kollegen hier, schreibt bitte etwas Themenbezogen und schweift nicht vom Thema ab. Wenn ihr über Rechtschreibung diskutieren wollt macht das bitte in einem eigenen Thema.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: DB AG und Güterkunden, Abschweifungen vom eigentlichen T

Beitragvon Atlanta » Mi 25. Mai 2016, 11:12

Moin Shack,

da gebe ich dir durchaus Recht, ich abeite aber noch stets am "Tastenanschlag" auf der Tastertur meines Notebooks, so schleichen sich ungewollt, viele Flüchtigkeitsfehler ein, wenn ich die Schreibgeschwindigkeit erhöhe.

Beim Schreiben mit der Schreibmaschine hatte ich früher immer einen sehr harten Tastenanschlag, da waren die ersten zwei Seiten und das Kohlepapier, regelrecht von den Satzzeichen gelocht und perforiert worden.

Für persönlich Korrespondenz bevorzuge ich aber gerne noch handgeschriebene Texte, zum Ärgernis mancher Leute, die lateinische Schreibschrift habe ich nahezu komplett verlernt, zudem die deutsche Schreibschrift, vor ihrem Aussterben bewahrt. Als Schülerstreich an der Berufsschule, war es mir eine Freude, ähnlich wie in der "Feuerzangen Bowle", kleine Streich zu vollziehen und mich mit meinem ziemlich "arroganten" und "sadistischen" Deutschlehrer anzulegen.

Zwei Beispiele, wo "Deutsch in Wort und Schrift", wörtlich ausgelegt für viel "Freude" sorgte:

1. Beispiel

Ich arbeitete vor meiner Ausbildung zum Fachlageristen als Lagerist in einem Land- und Kommunaltechnik Betrieb im dortigen Ersatzteillager und war für jeglichen Warenein- und Ausgang verantwortlich. Mehrer Paketdienst und Zusteller beehrten unseren Betrieb täglich.
Nun bin auch ich ein bequemer Mensch und mich störte das nervige Schreiben meiner recht leserichen Unterschrift in Klarschrift, so daß ich mir einen Stempel in altdeutscher Druckschrift anfertigen ließ, der fortan so manche Frachtliste oder Rollkarte verzierte.
Vom DPD gab es aber einen Paketfahrer mit Migrationshintergrund, der immer auf die Karschrift der Unterschrift bestand, bei seinen übrigen Kollegen war es eigentlich nicht erforderlich, da man meine persönliche Unterschrift als gut leserlich empfand.
Ich unterschrieb die Frachtliste wie immer, bekam dann von dem einem DPD Paketfahrer die Aufforderung: "Schreib Namen in Klarschrift!" Ich zückte meinen Stempel und setzte ihn unter die Unterschrift. Er entgegnete daraufhin: "Ich das nicht lesen können, schreiben bitte deutsche Druckschrift!" Ich antwortete etwas genervt, "Kollege, das ist "Deutsche" Druckschrift, schönen Tag noch!"



2. Beispiel

In der Berufsschule hatten wir einen 32 jährigen Deutschlehrer, der meinte sehr streng mit seinen Schülern umgehen zu müssen. Im Normalfall waren die Berufsschüler auch nie älter als er selbst, ab dem Jahr 2010 allerdings wurden auch Umschüler der Erwachsenenbildungseinrichtungen in Hamburg auch an die staatlichen Berufsschulen geschickt, um ab dem zweiten Lehrjahr in die Brufsschulkassen eingeschult zu werden und gemeinsam mit den Brufsschülern die schulische Ausbildung zu durchlaufen.
Im Gegensatz mancher noch minderjährigen Berufsschülern, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, schlossen wir einen Ausbildungsvertrag mit der Schulleitung auf "freiwilliger" Basis, das für die Prüfung benötigte Fachwissen "abzugreifen" und zu erlernen. Ich war mit 40 Jahren, damals der älteste Klassenkamerad dieser Berufschulklasse, in der der Parallelklasse befand sich aber ein Kollege unserer Erwachsenenbildungseinrichtung, der vom Arbeitsamt noch mit 58 Jahren eine Umschulung finanziert bekam und in seiner Berufsschulklasse den Altersrekord hielt.
Unser Deutschlehrer betimmte jeden Tag einen einen Schüler zum Anschreibdienst an der Tafel, das traf mich dann auch mal eines Tages. der Detschlehrer sagte er käme nach 20 Minuten wieder, er müßte noch etwas aus dem Lehrerzimmer holen, ich sollte schon mal zwischenzeitlich die Hausaufgabe an die Tafel schreiben. Ich fragte: "Wie hätten Sie es gerne? Wie soll ich schreiben? In Deutsch oder Latein?" der Deutschlehrer rastete plötlich vollkommen aus und brüllte mich an: "Willst du mich verarschen, wir sind hier in Deutschland und hier ist Deutsch die Amtssprache!" Ich entgegnete: "In Hamburg it aber auch Plattdeutch die 2. Amtssprache!" Die ganze Klasse war am Lachen und er brüllte weiter: "Du schreibst gefälligst in Deutsch, was anderes lasse ich hier nicht gelten!" Er ging dann wutentbrannt raus und knallte die Tür ins Schloß. Wir sahen ihn noch zum Bäcker herüberlaufen.
Ich nutzte seine Abwesenheit und schrib die Hausaufgabe zweimal an die Tafel, auf der vorderen Tafel in altdeutscher Schreibschrift auf der hinteren Tafelfäche in lateinischer Druckschrift.
Als er nach 45 Miuten zurückkam saß ich an seiem Pult, die Füße auf seiem "geheiligten" Pult und schmökerte im Klassenbuch, ich begrüßte ihn freundlich mit dem Satz: "Aufgabe erledigt, wir wollten schone eine Vermißtenanzeige bei der Polizei aufgeben, wo waen sie denn. Er entgegnet: "Na gut, setz' dich auf deinen Platz, ich war noch beim Bäcker, 'nen Kaffee trinken." Ich entgegnete: "Wir sollen das Schullgelände nicht während des Unterrichts verlassen, was sind Sie den für ein Vorbild für uns Schüler und einen Kaffe haben Sie mir auch nicht mitgebracht?" Wiederum lachten die Klassenkameraden.
Nun erst entdekte er die altdeutsche Schrift und meinte: "Was ist das denn? Das kannn ja kein Mensch lesen, du solltest Deutsch schreiben! Ansage an Alle, ich will hier nur Deutsch in Wort und Schrift!" Mein Kommentar daraufhin: "Was wollen Sie denn, habe ich doch Wunschgemäß erledigt."
Er rannte dann hinaus und kamm mit em Klassenlehrer der Parallelklasse wieder, dieser ältere Lehrer meinte nur: "Also ich kann's lesen." Er ging dann wieder in seine lasse zurück, unser Deutschlehrer rannte dann zur Rektorin, die dann mit unserem Klassenehrer im "Schlepptau" ankamen und meinte: "Herr Kollege, wenn Sie deutsche Schreibschrift nicht lesen können, dann ist das eine Bildungslücke Ihrerseits, dann brauchen Sie sie ja nicht noch explezid anzufordern, wenn Sie der Berufsschüler noch fragt, mit welcher Schrift er seine Hausaufgabe an die Tafel schreiben soll." Die ganze Klasse war am Lachen.
:lwgsmiley:
Ich fragte dann noch: "Sollen wir die Ansage "Deutsch in Wort und Schrift, etwas anderes würde unser Deutsschlehrer nicht gelten lassen, wörtlich auslegen oder würde es sich mit der gebräuchlichen lateinischen Schreib- oder Druckschrift begnügen, so wie es auf der hinteren Tafelfläche ebenfalls ausgeführt habe?"
Die Rektorin meinte noch: "Junger Mann, das erinnr mich doch sehr an die Feuerzangenbowle! Dieser Schülerstreich eines erwachsenen Beufsschülers, einfach nur köstlich aber übetreiben Sie es nicht"

Gerne erinnere ich mich an solche oder ähnliche Anekdoten zurück.
Schönen Gruß,
Ingo
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