Doehler&Haass Soundprojekteditor - Eine Anleitung

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Doehler&Haass Soundprojekteditor - Eine Anleitung

Beitragvon Allstromer » Fr 5. Jan 2018, 01:38

Moin,
hier entsteht nach und nach eine Übersicht und Anleitung zu der Doehler&Haass-Soundprojekteditor-Soiftware.

Zum Soundprojekteditor
Auch wenn man meinen könnte, der Soundprojekteditor sei nur für die Soundprogrammierung zuständig, so täuscht das! Der Soundprojekteditor ist das entscheidende Programm, mit dem man sowohl die Decoderfunktionen als auch die Soundfunktionen programmieren bzw. einstellen kann.

Während die Übertragung des Soundprojektes nur über die SUSI-Schnittstelle des Programmers erfolgen kann, wird die Konfiguration des Decoders, also das Funktionsmapping etc., vom Gleis gelesen und über das Gleis in den Decoder geschrieben. Dazu aber später mehr!

Hinweis: Der Soundprojekteditor lässt sich nur starten, wenn ein D&H Programmer am PC angeschlossen ist! Das finde ich etwas schade, hier würde ich mir einen "Offline-Modus" wünschen, wie er z.B. mit der Esu Programmer-Software möglich ist.

Das Datei-Menü

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Über den Reiter "Datei" kann ein neues Soundprojekt angelegt werden oder ein bestehendes Soundprojekt von der Festplatte geladen werden. Entsprechend wird über diesen Reiter ein Soundprojekt wieder geschlossen, gespeichert oder unter einem neuen Namen auf der Festplatte gespeichert.

Über die Funktion "Internet-Download" hat man Zugriff auf alle bei Doehler&Haass verfügbaren Soundprojekte:

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Alle angezeigten Soundprojekte können von diesem Fenster aus auf die Festplatte gespeichert werden.

Bevor wir uns mit den Soundeinstellungen beschäftigen, wechseln wir zum Reiter Ansicht.

Das Ansicht-Menü

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Das Ansicht-Menü enthält die folgenden Menüpunkte, die in 6 Gruppen unterteilt sind:

- Übersicht
---------------------------------
- Systemeinstellungen
- Fahrzeugeinstellungen
- Funktionsausgänge
- Funktionszuordnungen
---------------------------------
- Soundeinstellungen
- Zufallsgeräusche
- Soundzuordnungen
- Lautstärken
---------------------------------
- Standardwerte
---------------------------------
- Sounds
---------------------------------
- Fahrgeräusch
- Nebengeräusch
- Abläufe

Übersicht

Das Fenster Übersicht zeigt die aktuelle Zuordnung von Sounds und Funktionen zu den Funktionstasten an. Dabei ist aus der Übersicht nicht nur das Mapping ersichtlich, sondern auch die dafür zugehörigen CVs, bei Soundabläufen die zugehörigen Lautstärke-CVs und die entsprechend gepmappten Funktionsausgänge bzw. Sounds.

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Das ist eine sehr praktische Übersicht, die man sich als Ausdruck auch gut zu jeder Lok dazulegen kann. So weiß man schnell, über welche CVs einzelne und welche Sounds in der Lautstärke verändert werden können!

Systemeinstellungen

Das Fenster Systemeinstellungen ist nach Funktionen in mehrere Bereiche aufgeteilt.

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Der Bereich Adressen dient der Einstellung der Lokadresse, der Consist-Adesse und dem Fahrtrichtungsverhalten bei Consist- und MM-Betrieb.

Die Bremseinstellungen sind für Modellbahner mit automatischen Bremsstrecken von Interesse.

Im Bereich Diverse Einstellungen kann neben der Fahrtrichtungsumkehrung, den Fahrstufen, Analogbetrieb und Rückmeldung vor allem eine Doehler&Haass-Besonderheit eingestellt werden, nämlich die Vertauschung von Motor-, Licht- und Gleisanschlüssen!

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Wenn man feststellt, dass man die Lichtanschlüsse vertauscht hat oder die Lok falsch rum läuft oder im Analogbetrieb die Lok falsch rum fährt, so kann man die Polung der Anschlüsse einfach hier umkehren anstatt die Kabel neu anzulöten!

Die weiteren Bereiche behandeln die Rückmeldeeinstellungen, das Verhalten der Funktionen F1-F12 im Analogbetrieb und das Verhalten der Funktionen F1-F12 wenn die Lok über die Consist-Adresse angesprochen wird.


Fahrzeugeinstellungen

Die Fahrzeugeinstellungen beeinflusst die Geschwindigkeiten, das Verzögerungsverhalten und die Motorregelung:

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Funktionsausgänge

Soweit ich mich erinnere ist in der Version 0.76 neu die Seite Funktionsausgänge hinzugekommen. Hier kann für jeden Funktionsausgang individuell das Verhalten und die Dimmung (nur LV/LR und AUX1/2) eingestellt werden. Für AUX1-6 kann hier die Kupplungsfunktion aktiviert werden.

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Funktionszuordnungen

Das Funktions-Mapping, also die Zuordnung der Funktionen F0-F12 zu den AUX-Anschlüssen und zu den Sonderfunktionen Abblendlicht, Rangiergang und AFB erfolgt im Fenster Funktionszuordnungen.

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Beim Funktionsmapping gibt es ein paar Besonderheiten. Das erste sind die Erweiterten Funktionszuordnungen:

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Wenn man die Erweiterten Funktionszuordnungen aktiviert, werden die Sonderfunktionen Abblendlicht, Rangiergang und AFB in diesem Bereich eingestellt. Dafür werden die Funktionszurdnungen für AUX5/6 aktiviert. Im Bereich Diverse Einstellungen kann außerdem auf der SUSI-Schnittstelle AUX3/4 bzw. AUX5/6 als Low-Pegel (unverstärkt) ausgegeben werden.

Außerdem findet sich im Bereich Diverse Einstellungen eine Funktion Energiesparmodus ausschalten.

Dies bedeutet, dass bei angeschlossenem Puffer-Elko im Falle einer Spannungsunterbrechung auch die Beleuchtung, also das Spitzenlicht, vom Decoder mit Strom versorgt wird. Hier kann man also abwägen, ob die Energie des Pufferelkos primär für den Motorantrieb verwendet werden soll, oder eben auch das Spitzenlicht flackerfrei sein soll.

Der Energiesparmodus lässt sich ebenso bei den Soundeinstellungen für die Pufferung des Soundmoduls ein- bzw. ausschalten:

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Siehe dazu auch die Erläuterungen zum folgenden Menü-Reiter.

Soundeinstellungen

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Die Einstellungen sind sehr vielfältig und komplex, daher will ich hier nur zwei Teilbereiche betrachten, die auch für den Anfänger von Interesse sein dürften. Das sind die Bereiche Dampflokgeräusch und Bremsgeräusch.

Dampflokgeräusch

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Mit den drei Reglern lässt sich das Dampflokgeräusch an die Radumdrehung anpassen. Mit dem dritten Regler Dampfstöße bei Fahrstufe 127 kann man die maximale Anzahl der Dampfstöße begrenzen. So kann man verhindern, dass die Dampfstöße bei hoher Geschwindigkeit in eine Maschinengewehrfeuer übergehen.

Bremsgeräusch

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Mit den fünf Reglern kann das Verhalten des Bremsgeräuschs an die Bremsverzögerung und Geschwindigkeit der Lok angepasst werden. Wenn z.B. nie ein Bremsgeräusch ertönt, dann sollte man z.B. versuchen, die Mindestfahrstufe oder den Wert Mindestverzögerung niedriger einzustellen.

Zufallsgeräusche

Mit der Seite Zufallsgeräusche wird festgelegt, welche Soundslots als Zufallsgeräusch ertönen sollen, in welchem zeitlichen Mindest- und Maximal-Abstand, wie lange und ob im Stand und/oder nur während der Fahrt.

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Soundzuordnungen

Der Menüpunkt Soundzuordnungen ist wieder ein sehr wichtiger, denn hier findet das Mapping der Soundslots auf die Funktionstasten statt! Während die AUX-Ports nur auf die Funktionen F0-F12 gemapped werden können, können die Soundslots auf jede beliebige Funktion von F0-F28 gemapped werden.

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Als Besonderheit von Doehler&Haass möchte ich hier die Funktionen Stufenweise leiser, Stufenweise lauter und Zwangsleerlauf hinweisen. Mit den Funktionen Stufenweise leiser bzw. Stufenweise lauter kann während der Fahrt die Gesamtlautstärke des Soundmoduls leiser bzw. lauter gestellt werden!

Lautstärken

Hier werden die Gesamtlautstärke und die jeweilige Lautstärke der einzelnen Geräusche und Soundabläufe voreingestellt.

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Standardwerte

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Sounds

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Der Doehler&Haass Programmer

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Näheres zu den Anschlüssen kann auch der kurzen Anleitung von D&H entnommen werden: http://doehler-haass.de/cms/media/pdf2/ ... eitung.pdf
Ich möchte im Einzelnen nur auf diese Anschlüsse eingehen:

Stromversorgung
Als Stromversorgung kann z.B. das 18V-Netzteil von Märklin Mobile Stations verwendet werden oder jede beliebige andere Stromquelle mit 7-18 Volt Wechsel- oder 10-25 Volt Gleichspannung.

PC-Anschluss
Der Programmer besitzt zum Anschluss an den PC einen USB-Anschluss.

SUSI-Schnittstelle
Die SUSI-Schnittstelle wird für das Hochladen neuer Soundprojekte in den Decoder benötigt. Ich habe mir dazu eine MTC21-Schnittstellenplatine auf den Programmer geklebt und die entsprechenden SUSI-Kontakte der MTC21-Schnittstelle mit den SUSI-Anschlüssen am Programmer verbunden. Wenn ein MTC21-Decoder (SD21A-4) mit einem neuen Soundprojekt bespielt werden soll, so nimmt man den Decoder aus der Lok und steckt ihn auf die Adapterplatine. Dann kann das Update starten.

Gleis-Anschluss
Über den Gleisanschluss kann man einerseits die Lok auf einem Testgleis über die steuern. Die D&H-Programmer-Software werde ich in einem späteren Beitrag erklären.
Andererseits wird über den Gleisanschluss auch eine neue CV-Konfiguration mit dem Soundprojekteditor in den Decoder geschrieben oder auch eine neue Decoder-Firmware in den Decoder übertragen.
Ich habe mir zwei kurze Anschlusskabel an den Gleisanschluss angeschlossen, so dass ich dort schnell mein Testgleis anschließen kann.

Beim Lesen und Schreiben der Konfiguration von und zum Gleis bitte beachten:

1. Das aktuell geladene Soundprojekt sollte am besten CV1=3, also Lokadresse 3, eingestellt haben und damit gespeichert sein. Denn über die Lokadresse des gespeicherten Soundprojekts liest der Editor über POM aus.

2. Die Rückmeldung CV29 Bit 3 (also CV29=10 oder größer) muss eingeschaltet sein!

Ist beides der Fall, funktioniert das Auslesen der Konfiguration tadellos!


Merke:
- Firmwareupdates und Konfigurationsänderungen können nur direkt auf dem Gleis erfolgen. Dazu muss die Lok nicht geöffnet werden, der Decoder kann in der Lok bleiben. Auch Pufferelkos stören nicht
- Neue oder geänderte Soundprojekte können nur über die SUSI-Schnittstelle in den Decoder übertragen werden!
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Re: Doehler&Haass Soundprojekteditor - Eine Anleitung

Beitragvon oligluck » Fr 5. Jan 2018, 14:54

Moin,
danke für die Anleitung!

Sie ist sicher hilfreich, um sich mit dem Programmer vertraut zu macheen.
Allerdings erst, wenn er "physisch" vorhanden ist - es sind doch viele Einstellungen anders als bei z.B. Esu.
Und an die SUSI-Programmierung muss ich mich auch erst gewöhnen, das habe zumindest ich bislang genau 0 mal gemacht :hpy:

Die Adapterplatine halte ich für eine sehr gute Idee. Solch eine müsste man dann vielleicht noch für Pluxx machen, oder schnell improvisienen.
Ich denke da an die Stöpselstrippen vom Breadboard, sie könnten vielleicht passen.
Das ist aber nur eine Idee, ich habe gerade keinen Pluxx-Decoder zur Hand.


Was vielleicht auch noch eine Idee wäre, ist den "Profi-Prüfstand" von Esu anzuschließen. Dem ist es ja egal, ob er an einem Programmer von D&H oder Esu hängt.
Dort sind alle gängigen Schnittstellen drauf, so dass man einen Decoder vor Einbau einstellen kann.
Das ist nicht unbedingt notwendig, aber wenn der Decoder eh für die SUSI-Programmierung raus muss, dann mache ich ihn doch gleich fertig.

Viele Grüße,
Oliver


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(Schopenhauer)
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Re: Doehler&Haass Soundprojekteditor - Eine Anleitung

Beitragvon Tody » Fr 5. Jan 2018, 23:18

Hallo Allstromer,

vielen Dank für deine ausführliche Anleitung oder Erklärung zu dem D&H Programmer. Das macht den Programmer und die Dekoder der Firma echt interessanter. :bigOK:
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Re: Doehler&Haass Soundprojekteditor - Eine Anleitung

Beitragvon Allstromer » Sa 6. Jan 2018, 18:24

Tody hat geschrieben:vielen Dank für deine ausführliche Anleitung oder Erklärung zu dem D&H Programmer.


Gerne, ich werde da auch noch weiter dran arbeiten, wenn es die Zeit hergibt. Aber frag ruhig, wenn Du etwas bestimmtes wissen möchtest.

Gruß,
Moritz
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Soundprojekteditor - Soundprojekte importieren und mischen

Beitragvon Allstromer » Do 11. Jan 2018, 21:50

Soundprojekteditor - Sound aus anderem Soundprojekt importieren

In diesem Teil der Anleitung zeige ich Euch, wie man einen einzelnen Sound bzw. besser gesagt einen Soundablauf aus einem Soundprojekt in ein anderes Soundprojekt übernimmt. Hier geht es darum, dass ich in ein vorhandenes Soundprojekt einen Glockensound einfügen möchte.

Dazu starte ich zwei Mal den Doehler&Haass Soundprojekteditor. Das hat den Vorteil, dass wir später im Verlauf besser vergleichen können, wie man den Soundablauf einstellen muss.

Im ersten Fenster habe ich das Soundprojekt des VT 98 geöffnet. In der Übersicht sehen wir, dass es keinen Glockensound in diesem Soundprojekt gibt:

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Im zweiten Fenster habe ich das Soundprojekt der V 36 geöffnet. In der Übersicht sehen wir, dass es einen Glockensound in diesem Soundprojekt gibt:

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Wir sehen außerdem, dass der Glockenklang ein Soundablauf ist, und zwar Soundablauf 7. Diesen schauen wir uns erst mal genauer an. Dazu gehen wir auf Ansicht => Abläufe

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und dort wählen wir den Ablauf 7 aus:

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Wir sehen, dass der Glockensound-Ablauf aus 6 Elementen besteht, und zwar aus einem Anfang, vier Schleifen-Elementen (Loops) und einem Ende:

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Um den Glockenklang aus dem V 36 Soundprojekt in das VT 98 Soundprojekt zu importieren, müssen wir also sechs Soundelemente importieren. Da wir die WAV-Dateien nicht haben, importieren wir einfach das gesamte V36 Soundprojekt in unser VT 98 Soundprojekt.

Dazu wählen wir Sound => Sound importieren:

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und wählen die V36 Soundprojektdatei aus:

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Im folgenden Dialogfeld können wir nun die sechs WAV-Dateien zum importieren auswählen oder gleich alle Dateien auswählen.

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Da ich nur den Glockenklang benötige, selektiere ich die sechs Glocken-WAVs:

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Als nächstes müssen wir einen neuen Soundablauf erstellen. Die Abläufe 3 - 11 sind schon belegt, also wählen wir Ablauf 12:

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Jetzt ist es hilfreich, im zweiten SoundProjektEditor auf der rechten Seite den Soundablauf 7 aus dem V36 Soundprojekt zu öffnen. Das erleichtert es, die richtigen Einstellungen im VT 98 Soundprojekt vorzunehmen:

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Im linken Fenster drücke ich beim Modul Anfang unten rechts auf das grüne Plus-Zeichen, um die WAV-Datei Glocke_in.wav einzufügen:

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Beim zweiten Modul Schleife kann man über das grüne Plus-Zeichen mehrere Sounds auf ein Mal hinzufügen, denn hier sind es ja vier Glocken-WAV-Dateien:

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Nachdem man das gleiche nun auch noch für das Modul Ende gemacht hat, sehen der Ablauf 12 des VT 98 Soundprojekts und der Ablauf 7 des V 36 Soundprojekts identisch aus:

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Doch noch sind wir nicht fertig! Zuerst müssen wir prüfen, ob unser neues Soundprojekt nicht zu groß geworden ist, denn der Speicher im Sounddecoder ist ja nicht unbegrenzt groß! Also öffnen wir aus dem Menu Ansicht den Eintrag Sounds aus. In der Statuszeile am unteren Fensterrand sehen wir, dass 71,7902 Sekunden bzw. 37,74% des Speichers belegt sind. Wir könnten also noch weitere Soundabläufe ergänzen.

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Jetzt müssen wir aber den Soundablauf einer Funktion zuordnen. Dazu wählen wir aus dem Menu Ansicht den Eintrag Soundzuordnungen aus.

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Bei Soundablauf 12 wählen wir Funktion F13 aus.

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Im Menu Ansicht => Übersicht sehen wir jetzt, dass unser VT 98 Soundprojekt nun eine weitere Funktion F13 mit dem Sound Glocke hat:

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Zum Abschluss speichern wir das geänderte Soundprojekt unter einem neuen Namen und können es dann auf den Sounddecoder übertragen:

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Allstromer
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