Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?




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Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon Atlanta » So 19. Mai 2019, 13:26

Moin Kollegen,

einige unter euch, würden sich gerne an einer Art Gemeinschaftsprojekt oder Bastelgruppe beteiligen wollen?

Auch beim Forenteam machen wir uns diesbezüglich schon Gedanken.

Wir wollen keine Forenbahn!

Erste Gedankengänge zielen aber eher auf eine Art variable, gemeinschaftliche, Modul- o. Segmentanlage mit Planken- oder Regalbrettern.

Jeder baut in erster Linie für sich, an eigenen Projekten oder baut an leicht transportablen Einzelstücken für das Gemeinschaftsprojekt, das er/sie selbst in das eigene Projekt integrieren kann.

Da sich unser Forum meistens aus Modellbahnern rekrutierte, die sich eben nicht irgendwelchen Zwängen unterordnen wollen, sollte dieser Grundgedanke eine sehr wichtige Rolle einnehmen.

Wer sich also rein freiwillig an dem Projekt beteiligt wäre das schön aber es besteht keine Verpflichtung sich daran beteiligen zu müssen.

Kommen zum „leidigen” Thema der Vorgaben, ganz ohne geht es leider dann doch nicht:

Module/Segmente
Planken- oder Regalbretter

Gleisübergänge: 90° zum seitlichen Rand

Gleismitte: 150 mm zum hinteren oder vorderen Rand, bei mehr Gleisen bitte ein Gleis, welches diese Vorgabe erfüllt.

Spurweite: H0 Regelspur

Epoche: 1 bis 6

Gleise: alles ist erlaubt, worauf moderne DC NEM Radsätze fahren können.

Code 100 = 2,5 mm
Code 83 = 2,1 mm
Code 80 = 2,03 mm
Code 75 = 1,9 mm

Mindestradius: 600 mm

Elektrik:
Leitungsquerschnitte der Bus- oder Ringleitung für DCC 1,5 mm bzw. 2,5 mm
Einspeisung mindestens alle 50 cm oder bei benötigten Trennstellen.
Zuleitungen können geringere Querschnitte aufweisen.
4 mm Einbaubuchsen, Buchsen und/oder Büschelstecker

Kennfarben:
Rot (+) rechte Fahrschiene*
Blau (-) linke Fahrschiene*

Lichtraumprofil: NMRA H0 Classic

Anmerkung:
Was uns seitens der herstellenden Industrie alles als H0 „untergejubelt” wird, umfaßt die Maßstäbe 1:100 bis 1:76 also müssen wir mit diesem Umstand leben und uns darauf einrichten. Jeder europäischer Hersteller hält zwar die NEM ein, legt aber deren Toleranzen unterschiedlich aus.


* Fahrschienenzuordnung bei DC analog Bahnen, Sichtweise vor dem Modul stehend, (+) vordere Fahrschiene und (-) hintere Fahrschiene.

Weitere Vorschläge bitte mit einbringen.
:mx7:
Schönen Gruß,
Ingo
Bild
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von Anzeige » So 19. Mai 2019, 13:26

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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon oligluck » Mo 2. Sep 2019, 17:51

Moin,
da ich involviert bin, ergänze ich mal Ingos Angaben:

Diejenigen, die bislang an der Idee beteiligt sind, wohnen recht weit auseinander.
Wie oft es zu Treffen kommt, ist daher ungewiss.

Ich möchte meine H0-Anlage in Segmenten bauen, damit ich kleine, handliche Einheiten habe. Auf der Terrasse werkelt es sind einfach angenehmer als im Keller :mx7:
Ingo, wie auch Peter, haben Ähnliches vor.
Daher liegt es nahe, dass jeder so baut, wie es ihm gefällt, weil es ja hauptsächlich für zuhause ist.
Folglich ist eine Anlehnung an existierende Modulkonzepte, wie Fremo oder Nordmodul, nicht notwendig.
Das soll deren Qualität nicht schmälern, doch ich baue nicht für Fremo, sondern für mich :zunGe2:

Um allen gerecht zu werden, haben wir entschieden, dass es keine Modulnorm im engeren Sinne geben soll: notfalls werden die Module mit Schraubzwingen verbunden, was solls?
Eine einheitliche Breite sieht bestimmt nett aus, doch Ausstellungsbetrieb ist nicht vorgesehen.
Breite der Module ist daher jedem überlassen.

Als Empfehlung mögen 40cm gelten, Gleis 15cm von einer Modulkante entfernt. Bei Betriebsstellen, also Bahnhöfen oder Siedlungen, werde ich sicher breiter bauen, sonst kann ich Gebäude nur als Relief unterbringen.

Wer eingleisig bauen möchte, tut dies. Wer es zweigleisig wünscht (ich gehöre teilweise dazu), macht dann eben das.
Hier kommt dann leider doch eine Vorgabe ins Spiel, der Gleisabstand.
Damit möglichst viele Fahrzeuge über die Gleise kommen, ohne zu kollidieren, auch an Bahnsteigen vorbei kommen, haben wir uns für NMRA Classic als Lichtraumprofil entschieden. Es ist etwas breiter als NEM, der Parallelgleisabstand in der Geraden liegt bei 55mm (52mm Lichtraum plus etwas Zugabe).
In Bögen muss dieser Wert natürlich erhöht werden - hier geht es nur um die Modulübergänge.

Eine NEM-Profillehre gibt es von Sommerfeldt; für NMRA ist mir kein Anbieter bekannt. Daher habe ich eine Profillehre mit dem 3D-Drucker gemacht, diese kann ich bei Bedarf gerne verschicken.

Die nächste Vorgabe ist der Mindestradius: hier haben wir uns für 600mm entschieden.
Das ist vergleichsweise wenig (Fremo hat 2m), es geht nur darum, dass dieser Radius von annähernd allen H0-Modellen gemeistert wird.
Wenn ich eine Halle habe, nehme ich mehr. Ist meine Wohnung klein, dann bringe ich derartige Luxusradien nicht unter...

Ingos genannte Vorgabe der Kabelfarben ist als Empfehlung zu verstehen:
wenn ich meine Strippen so verlege, dass es sofort und ohne Nachfrage für jemand anders nachvollziehbar ist, dann können sie natürlich auch grün/lila gestreift sein.
Ich persönlich nehme rot/schwarz, weil ich Kabel in dieser Farbkombination im Großhandel bekomme.
Dass es zufällig die NEM-Farben für linke und rechte Schiene sind, verrate ich natürlich nicht :mx10:

Alles andere ist offen, jedem selbst überlassen. Ich baue Module in 10cm Höhe, das ist das Mindestmaß, was mein Baumarkt liefert.
Wenn jemand seine Platte auf Dachlatten nagelt, dann wird sich immer eine Möglichkeit finden, die zu verbinden.
Ich habe 3 Akkuschrauber und rund 35 Schraubzwingen und bin ziemlich schmerzbefreit, diese auch zu benutzen :zunGe2:

Steuerung von Weichen und Zubehör: frei nach Schnauze.
Mancher stellt Weichen gerne von Hand, denkt sich dafür eine Mechanik aus, mit einem Holzknauf oder so.
Das finde ich sehr elegant und es ist auch haptisch ein Genuss.
Ich bin eher der Typ "Servo-Decoder". Beides widerspricht sich ja nicht.
Gestelt wird mit Tastern an der Anlagenkante. Also bei mir. Jemand anders macht es anders. Wenn ich dessen System verstehe, bin ich zufrieden.

Digitalsteuerung: was da ist. Zuhause herrscht große Vielfalt, für ein etwaiges Treffen wird dann eben ein gemeinsamer Nenner gefunden.
Ob wir dann Ingos Zentrale anstöpseln oder meine, ist völlig egal. Natürlich nur eine von beiden.
Ich werde mir nun keinen Fred(i) kaufen, passt nicht an meine Lenz-Zentrale. Jemand müsste mir dann einen leihen.
Umgekehrt habe ich eine ausreichende Anzahl an ExpressNet-Reglern, die ich hierfür verleihen kann.


Noch ein Punkt: Integration von Dreileiter-Modulen.
Warum nicht? M.W. sind die die Außenschienen trennbar, so dass zumindest bei Geraden oder Bögen auch 2L-Fahrzeuge darüber fahren.
Ich habe nur eine Handvoll C-Gleise, jedoch keine K-Gleise und daher keine Ahnung, ob es bei Weichenstraßen Probleme geben könnte.
Über C-Weichen rollern meine NEM-Radsätze, K-Gleis habe ich nicht. Wegen des Gleisabstands wären hier sicher die Flexgleise ideal: Vorschläge sind erwünscht!
Zu sagen "wir fahren nur 2L-Fahrzeuge auf 2L-Gleisen" entspricht nicht dem Freigeist dieser Planungsidee.


Und nun folgen ein paar Bildchen.
zunächst ein Vergleich des Lichtraums NEM/NMRA Classic
Beim NEM-Profil ist hier die Oberleitung nicht berücksichtigt, die möge man sich bitte dazu denken:

Bild

NMRA ist geringfügig breiter, im Bahnsteigbereich sind beide (fast) identisch.


Als nächstes eine Illustration von Gleisbögen. Es ist eng, aber geht. Im Zweifel ist der Abstand zu erhöhen, er soll ja nur an den Modulübergängen wieder auf 55mm schrumpfen

Bild



Zu guter Letzt folgen ein paar Entwürfe für gerade und Bodenmodule - sie sind lediglich als Vorschläge gedacht!
Sie zeigen das Hauptgleis 150mm von einer Modulkante, das andere 55mm entfernt.
Diese Beispielmodule sind 400mm breit.

Wiederholung: wer es breiter mag, macht es breiter. Wer es eingleisig mag, lässt das zweite Gleis weg.
Mir reicht es, wenn morgens der Wecker klingelt - weitere Vorgaben, besonders bei der Moba, sind weitestgehend unnötig :Idee:

Weiter nach den Bildern.


Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Was noch zu bestimmen wäre:
1. wie kann ein Wechsel von Eingleisig auf Zweigleisig erfolgen? Mir schwebt da eine Betriebsstelle vor, die glaubhaft ist.
Ich habe gar nicht vor, zuhause (und darum geht es, für jeden einzelnen sicher unterschiedlich) ausschließlich zweigleisig zu fahren.

2. Übergang zu Modulnormen:
dieser ließe sich sicher mit Übergangsmodulen bewerkstelligen. Oder mit dem Allheilmittel "Schraubzwinge".
Sei es Fremo oder Nordmodul: der Übergang sieht immer irgendwie "gewollt" aus, das macht aber nichts, denn es fährt ein Zug darüber, das macht bereits zufrieden.


Was definitiv nicht zu bestimmen wäre:
3. Schotter: jeder, wie er mag. Bei der realen Bahn gab es auch Sprünge. Ich lasse mir nicht meinen Schotter vorschreiben, mache es selber umgekehrt ganz gewiss nicht

4. Jahreszeit, also Begrasung und Belaubung: hier gilt dasselbe. Ohne Frage sehen stringent aneinander gereihte Module ziemlich klasse aus. Das mache ich auch, für mich. Jemand anders anders - Ausstellungsbetrieb ist nicht geplant

5. Bahngesellschaft und Epoche:
ich habe meine, sehe mir jedoch gerne Fahrzeuge anderer Epochen an

6. weitere Einschränkungen oder Vorgaben, außer dem, was oben steht


Ich denke, damit ließe sich bereits etwas auf die Beine stellen.
Apropos Beine:
das wäre dann

7. Höhe Schienenoberkante: jeder, wie er mag. Vorschläge für eine gemeinschaftliche "Empfehlung" sind jedoch erwünscht.
Wenn ich für Zuhause eine Höhe x für mich als ideal erachte, dann schneide ich mir halt noch Beine in Länge y zu, für ein Treffen.
Das ist kein finanzielles Desaster, muss also primär nicht vorgegeben werden


Wer sich beteiligen mag, schreibe bitte hier im Thread oder schicke eine PN an Ingo oder mich.


LG Oliver


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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon joe » Mo 2. Sep 2019, 21:27

Hallo Oliver,
es ist bei den C-Gleis Weichen zu beachten, daß die Bogenschiene die zum Herzstück läuft aus Plastik ist. Dadurch wird ein Kurzschluß mit dem Mittelleiter verhindert.
Viele Grüße

Jörg / joe


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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon Atlanta » Mo 2. Sep 2019, 22:35

Moin Jörg,

eine einseitige Plastikschiene ist mal etwas Neues?
Normalerweise werden die Pukos (Punktkontakte) etwas höher zur Weichenmitte ausgeführt, um den Mittelleiterstromabnehmer über die Flügelschienen zu heben, hierbei kollidierten dann aber sehr gerne tieferhängende Relexkupplungen des eigenen Herstellers oder Kupplungssysteme anderer Hersteller, deren Zentrierungsbügel nur wenige mm über Schienenoberkante ausgerichtet ist... z.B. Kadee Kupplungen oder kompatible.

Es ist aber dennoch möglich die C Gleise so umzubauen, damit sie für einen Mischbetrieb beider wesentlicher Systeme befahrbar sind.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon oligluck » Mo 2. Sep 2019, 23:08

Moin Jörg und Ingo,
ich habe lediglich eine einzige C-Gleis-Weiche.
Hier sind die Flügelschienen aus Metall.
Von oben betrachtet (und durchgeklingelt), wäre eine Trennung möglich, es bleibt ein polarisierbarer Bereich.
Unten jedoch ist das Blech der Pukos im Weg: ich müsste diese Weiche zerstören, um herauszufinden, wie alles verbunden ist.
Zweifellos ist es sinnvoller, jemand mit mehr Anhung als ich erklärt mir, wie es geht :mx13:

Wie es bei K-Gleis aussieht, weiß ich noch weniger.
Es wäre vermutlich ohnehin eher das Gleis der Wahl, wenn wir unseren Gleisabstand hinbekommen möchten.

Dass 3L-Fahrzeuge nie über meine 2L-Gleise fahren können, ist klar, es fehlen die Pukos.
Umgekehrt kann es jedoch klappen.

LG Oliver


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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon Atlanta » Mo 2. Sep 2019, 23:36

Moin Kollegen,

wer es ab der Eisenbahnepoche I gerne vorbildlich bei der Signalisierung haben möchte, nachfolgend ein kurzer Überblick über optische Telegraphen, aus denen die späteren Flügel- o. Formsignale wurden:

Französische oder Sächsische Semaphore Signale mit je einem Flügel je Richtung an einem Mast erhielten Einzug bei den meisten deutschen Bahnen in den deutschsprachigen Ländern.

Ab 1857 wurden auch Signale und Stellwerke des Saxby & Farmer Systems in deuten Ländern verwendet.

Ab 1890 wurden Signale nach der Bauart Jüdel, Siemens & Halske, AEG und andere Hersteller verwendet.

Gleissperrsignale gab es noch nicht. Die Signalgrundstellung mit einem nach unten hängendem Flügel (bei mehrflügeligen Signalen der oberste Flügel) hatte die im Jahr 1875 festgelegte Bedeutung Ruhe Halt und Sperrung der Bahnstrecke ab Standort des Signals.

Ab 1910 Einführung der Nachtzeichen an Signalen mit Gültigkeit bis heute.

Ab 1923 Einführung des Gleissperrsignals.

Ab 1927 Abschaffung des dritten Signalflügels, der bereits ab 1878 als überflüssig in der Eisenbahn Commission diskutiert wurde aber dennoch ab 1888 eingeführt wurde.

1936 wurden viele Bahnen verstaatlicht, die Signalordnung führte zwar noch dreiflügelige Signale auf aber es wurden, wo erforderlich die 3. Flügel entfernt oder neue Signale aufgestellt.

Ab 1954 konsequente Umrüstung auf zweiflügelige Signale.

Tageslichtsignale wurden von Siemens & Halske bereits ab dem Jahr 1868 erprobt, fanden aber wie so oft nur Anwendung bei Stadtbahnen mit eigenem Netz.

Wer welche Signale einsetzt bleibt jedem selbst überlassen.

Interessant wird es wenn auch Signalsysteme älterer Epochen bei gegenseitigen Treffen mal gezeigt werden.

Ich belese mich derzeit in mechanische Stellwerke und möchte davon eines für mich bauen und gestalten.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon Atlanta » Mo 2. Sep 2019, 23:43

Moin Oliver,

die von dir eingebrachten Modulvorschläge, wären für mich optimal und gut geeignet die Norddeutsche Landschaft darzustellen also die Provinz Schleswig-Holstein im Königreich Preußen.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon oligluck » Di 3. Sep 2019, 14:46

Moin Ingo,
es sollten lediglich Vorschläge sein. Unter anderem auch, um zu visualisieren, welche Größe z.B. ein 30°-Bogen haben wird, bei unserem angedachten Radius.

Ggf. ließe sich über eine kleine Serienfertigung der Modulteile nachdenken. In meiner kleinen Hobbywerkstatt kann ich die Teile, insbesondere die auf Gehrung für Bögen, passgenau zuschneiden.
Inwieweit es sinnvoll ist, sich auf einige "Standardformen" zu konzentrieren, möchte ich hiermit zur Diskussion stellen.

Beispielsweise könnte ich, wenn ich 50cm Tiefe haben möchte, hinten einfach einen Streifen mit Winkeln befestigen. Wer sagt denn, dass ein Modul immer so groß sein muss wie dessen Nutzfläche?

Ich habe momentan eine Fläche von ca. 6m x1m zur Verfügung, ggf. ein L mit 6m und 3m Schenkellänge. Mehr nicht.
In den Keller darf ich erst umziehen, wenn wir die Garage gebaut haben und meine Werkstatt dort hin wandert, unters Dach.
Daher kann ich heute Module bauen, um sie später in die "richtige" Anlage zu integrieren. Und werde mich auf solche Module beschränken, die ich thematisch auch später noch einsetzen kann.
Daher mein Credo "ich baue nur für mich". Oder eben die Idee "jeder baut primär für sich".

Ich werde sehr lange dafür brauchen, weil ich körperlich eingeschränkt bin, aber ich schätze, Peters Bahnhof wird auch ein paar Tage brauchen :mx10:

Hier plane ich, die Modulkästen 10cm hoch zu bauen (jeder, wie er mag), aber die Längsseiten 15cm hoch. Dann habe ich alle Freiheiten bei der Geländeform; platte Modulkästen gibt es woanders zur Genüge, platte Landschaft aber eigentlich nirgendwo.
Mir reicht es erst einmal, zwei kleinere Betriebsstellen zu haben, dann habe ich zwar einen teilweise sinnlosen Pendelverkehr, aber meine langen Züge darben nicht in ihrer Schachtel...

Damit hätte ich ein "abgeschlossenes System". Du mit deinem Bahnhof (Parallelthread) ebenso und Peter auch. Keiner von uns baut auf Halde.
Zweifellos wird es bei mir auf Segmente hinaus laufen, die dann gemeinsam als "Modul" gelten dürfen. Lediglich die Bögen dürfen dann als "unisex" gelten.

LG Oliver


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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon Atlanta » Fr 6. Sep 2019, 01:54

Moin Kollegen,

was Holzarbeiten anbetrifft, da habe ich die sprichwörtlichen "zwei linken Hände" und somit wäre es für mich schon einmal sehr hilfreich, wenn ich "modulare" Segmentkästen als Bausätze bekommen könnte, gegen Entrichtung von Material- und Versandkosten versteht sich.

Bei meinem nicht gerade freiwilligen Wohnungswechsel und Verlust der alten Wohnung, wurden mir nebst einiger Modellbahnartikel auch nahezu mein gesamtes Werkzeug gestohlen.
Stichsäge, Bohrmaschine mit Einspannparallelvorrichtung (wie Standbohrmaschine), Lötstation, Labornetzgeräte, 12 V Einzelglaszellenbleiakku (6 trennbare Glaszellen) sowie verschiedene Bohrsätze, Tischschraubstock und Tischamboß.
Alles teilweise hochpreisige Werkzeuge, die ich mir in über 30 Jahren zulegte.
Ebenso Abzieh- und Aufpreßvorrichtungen für Radsätze, Zahn- u. Schneckenwellen und andere Präzisionswerkzeuge.

Ich fange also so gut wie be "Null" erneut an.

Wenn ich künftig meine eigene Wohnung habe, dann ist die längste Wand der Modellbahn reserviert, die sich dort auf Wandstützen an der Wand entlang gebaut werden soll.

Ganz egal ob jetzt Preußen im Jahr 1888 oder USA 1928 ich werde so neutral wie möglich bauen, daß die Landschaft für beide Projekte paßt.
Pfirsiche wachsen auch in Schleswig-Holstein, also nicht nur im Bundesstaat Georgia in den USA.

Bezüglich der "modularen" Segmente dchte ich an 45 cm breite Kästen von 90 cm Länge und 10 cm Höhe.
1 Querspant sollte zusätzliche Stabilität bringen, die Trassenbretter wären gut wenn sie dabei wären.
Vorgebohrte Löcher für Spaxschrauben erleichtern den Zusammenbau erheblich.

Schrauben kann ich mir hier auch kaufen.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Gemeinschaftsprojekt —> Bastelgruppe?

Beitragvon Allgäu-Fan » So 8. Sep 2019, 16:57

Hallo Ingo, Hallo Olli, Hallo Forumianers,
erstmal vielen Dank für das , ich sage mal, starten des gemeinsamen Bauens, Basteln und was Fahren lassen.

Das dieses nun zum Leben erweckt wurde, finde ich klasse. Auch das es keine Forumsbahn wird, sagt mir zu. Da bin ich bei Olli. Ich möchte für mich bauen, ohne jegliche Verpflichtungen. Kompatibel sollte es jedenfalls sein, vielleicht doch mal für ein Treffen.
Mein Augenmerk liegt darauf, das ich meine Anlage Allgäu entstehen lassen kann, dieses als Segmentanlage in meinen 4 Wänden.

Module bauen, darüber würde ich mich ebenfalls begeistern können. Da meine feste Anlage eher in der modernen Epoche sein sollte, könnte mich
die Epoche 1 mit Bayern und Preussen faszinieren. Denke so irgendwie an Grenzbetrieb...….

Da Olli ja praktisch um die Ecke wohnt, Peter ( Tacitus ) glaube ich auch, wäre es doch praktisch möglich, sich irgendwie zu arrangieren , zu gemeinsamen fachsimpeln, basteln, bauen, klönen , mal irgendwas in der Art zu machen.
Vielleicht wäre es auch angebracht, dafür mal öfter den hauseigenen Chat zu missbrauchen, oder eine WhatsApp- Gruppe zu machen. Jedenfalls bin ich davon begeistert, das unser Team sich der Sache angenommen hat, dafür nochmals vielen Dank :rosaelefant:
Gruß aus dem Hunsrück
Frank
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