Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

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Re: Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

Beitragvon Schachtelbahner » So 11. Okt 2015, 22:43

Es liegt schon eine Weile zurück aber Aufklärung kann man immer gebrauchen.

Der Michscha hat nicht nach Gleisüberhöhung gefragt sonder zum Übergangsbogen. Das ist das Stück zwischen der Geraden und dem Endradius. Nix Überhöhung, wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Ich mache das nicht mit der Mathe sondern praktisch.

Man nehme eine Biegsame Leiste, egal aus was, fixiere diese Spurmittig etwa 10 cm am Geraden Gleis schön gerade. Nun biegen wir die Leiste solange bis wir mit einem Bogen im rechten Winkel zur Geraden liegen, oder nach 90°, wie man will. Nun an der Stelle auch fixieren und schon haben wir auf einfache Weise den Übergangsbogen erstellt.

Ist nicht so ganz nach Mathematik aber einfach und Hilfreich und verrechnen kann man sich auch nicht. Wer doch lieber rechnen will darf in der NEM nachsehen, dort steht das auch. Den Link dazu müsst ihr selber suchen, habe ja alles wichtige geschrieben.
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Re: Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

Beitragvon oligluck » Mi 14. Okt 2015, 21:42

Schachtelbahner hat geschrieben:Der Michscha hat nicht nach Gleisüberhöhung gefragt sonder zum Übergangsbogen.

Achso. Wer lesen kann, liest die Ausgangsfrage und gut ist: Übergangsbögen und Überhöhung sing eng verknüpft.

Schachtelbahner hat geschrieben:Man nehme eine Biegsame Leiste, egal aus was, fixiere diese Spurmittig etwa 10 cm am Geraden Gleis schön gerade. Nun biegen wir die Leiste solange bis wir mit einem Bogen im rechten Winkel zur Geraden liegen, oder nach 90°, wie man will. Nun an der Stelle auch fixieren und schon haben wir auf einfache Weise den Übergangsbogen erstellt.


Wer es einfach und billig mag, macht das, natürlich. Damit bekommt man einen immerhin knickfreien Übergang hin, aber ganz gewiss keine Klothoide.
Wenn jemand schon so dezidiert nach Berechnungsgrundlagen fragt, sollte man nicht mit derartigen Bastlerlösungen kommen.
Das hat wahrlich nichts mehr mit "aus der Praxis" zu tun, sondern schlicht mit Unwissen oder gar Ignoranz.

Kopfschüttelnde Grüße,
Oliver


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Re: Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

Beitragvon Jendris » Do 15. Okt 2015, 09:52

Moin Oliver,
das eben ist der Unterschied in unserem Hobby - dem Einen reicht die Annäherung an das Ihm Mögliche, dem Anderen eben nicht und möchte den Perfektionismus bzw. das maximal Mögliche in Anlehnung an die Realität.
Jedem wie es ihm behagt - nur sollte eben keiner seine Vorgehensweise als das grundsätzlich Richtige vortragen.
Insofern kann ich Deine kopfschüttelnden Grüße sehr gut nachvollziehen.
Gruß
Jendris
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Re: Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

Beitragvon Schachtelbahner » Fr 16. Okt 2015, 17:41

Hi Oliver und Jendris.

Vielen Dank für eure aufmunternde Worte :mk5: zu meiner Ausführung.

Wie man lesen kann, wenn man es kann, wurde nicht geschrieben, dass diese Vorgehensweise Richtungweisend ist, sie ist einfach und Praktisch. Es lesen nicht nur Puristen, für die diese Bastelei nicht gedacht ist, für euch beide schon mal gar nicht.

Das schöne ist ja, man kann es aufgreifen oder halt nicht und das liegt halt im Ermessen von Bahnmicha, nicht bei euch. Nur was ihr beide da verzapft habt schlägt dem Fass den Boden aus. Das Seltsame ist ja, dass die gleiche3n Leute im Persönlichen Gespräch dies nie so sagen würden leider ist es in der Anonymität des Netzes halt so leicht einen für Dumm zu verkaufen und wer dann noch behauptet der Unterschied zwischen Übergangsbogen und Überhöhung sind eng verknüpft, na dem kann ich absolut keine Fachkompetenz zusprechen.

Irgendwie muss man sich ja profilieren, ihr beide halt so. Ich mach`s halt mit Modellbau.

Übrigens bin ich sehr wohl in der Lage den Bogen zu errechnen, nur bin ich zu bequem dazu und nehme die schnelle Lösung, dass die falsch ist hat noch keiner gesehen.

Ob ich hier im Forum weiter was schreiben werde muss ich mir jetzt sehr überlegen.
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Re: Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

Beitragvon Jendris » Fr 16. Okt 2015, 20:05

Lieber Kurt,
ich würde Dir auch persönlich sagen, was ich von der Sache halte - hat nichts mit Anonymität zu tun und auch für Oliver würde ich dies behaupten
Und mal nebenbei muss sich keiner von uns profilieren - hat keiner nötig, auch Du nicht.
Welche Schlüsse Du aus der Sache ziehst, bleibt gänzlich Dir überlassen, aber Du solltest Dir angewöhnen, Threads komplett zu lesen.
Gruß
Jendris

Pardon, daß ich diesen Thread jetzt mißbraucht habe - hätte man auch per PN machen können - aber leider hat sich eine weitere Person zu Wort melden müssen.
Jendris
 

Re: Übergangsbogenberechnung verständlich für Rentner

Beitragvon oligluck » So 18. Okt 2015, 18:32

Moin Kurt,
du wirfst da Vieles zusammen, dröseln wir das mal auf.

Schachtelbahner hat geschrieben:(...)wurde nicht geschrieben, dass diese Vorgehensweise Richtungweisend ist, sie ist einfach und Praktisch.

Einfach bestimmt, das habe ich nie bestritten. Ich wäre der letzte, der sich dagegen sträubt, wenn meinetwegen "Mannisid" dem Beispiel folgt.
Und es obliegt natürlich dem Threadersteller Mischa, ob er sich damit zufrieden gibt. Die Fragestellung lässt vermuten, dass er ein bisschen "mehr" möchte, als lediglich eine Biegeleiste.

Schachtelbahner hat geschrieben:(...)Nur was ihr beide da verzapft habt schlägt dem Fass den Boden aus.

Ach watt? Erhelle mich gerne...


Schachtelbahner hat geschrieben:Das Seltsame ist ja, dass die gleiche3n Leute im Persönlichen Gespräch dies nie so sagen würden leider ist es in der Anonymität des Netzes halt so leicht einen für Dumm zu verkaufen


Das würde ich dir ebenso ins Gesicht sagen - also das was ich geschrieben habe. Für dumm verkaufe ich hier niemanden. Ich habe weder Spaß, noch Interesse daran.

Schachtelbahner hat geschrieben:und wer dann noch behauptet der Unterschied zwischen Übergangsbogen und Überhöhung sind eng verknüpft, na dem kann ich absolut keine Fachkompetenz zusprechen.


Das wiederum ist ein Satz, den ich nicht einmal mit Mühe zu verstehen vermag. Semantik ist vielleicht nicht jedem in die Wiege gelegt, also versuche es nochmal, du kannst das bestimmt!

Schachtelbahner hat geschrieben:Irgendwie muss man sich ja profilieren, ihr beide halt so. Ich mach`s halt mit Modellbau.


Das soll wohl als Totschlagargument gelten, leider daneben. Muss man sich denn profilieren? Ich wüsste nicht, wieso.

Schachtelbahner hat geschrieben:Übrigens bin ich sehr wohl in der Lage den Bogen zu errechnen, nur bin ich zu bequem dazu und nehme die schnelle Lösung, dass die falsch ist hat noch keiner gesehen.


Freut mich für dich! So mancher Spielbahner wird es sicher gerne aufgreifen. wer "falsch" nicht erkennt, freut sich doch gleich umso mehr :roll:

Schachtelbahner hat geschrieben:Ob ich hier im Forum weiter was schreiben werde muss ich mir jetzt sehr überlegen.


Definitiv deine Sache. Versprich' aber nichts, das du nicht halten kannst...

Viele Grüße,
Oliver


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