Z21 R-Bus

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Z21 R-Bus

Beitragvon UdoWy » Mi 11. Jan 2017, 07:41

Moin,
also wie gesagt, ich habe jetzt eine z21 ... :mx7:
Hiermit, einem Digikej DR4088RB-CS 16-fach Rückmeldemodul R-BUS™, dazu notwendiger Software und Reedkontakten möchte ich ein komplettes Diorama steuern ... :hppy2: Wer kann helfen und Tipps geben? :mx13: Als Software dachte ich vielleicht an RocRail oder .... :lv8:
Danke ...
Gruß Udo
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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon oligluck » Mi 11. Jan 2017, 11:01

Moin Udo,
damit hast du doch alles beisammen, um das Diorama zu steuern.

Im Gegensatz zu S-88N (bei der Nanox) werden am R-Bus (Rückmeldebus, Namensgebung von Roco, nicht zu verwechseln mit dem RS-Bus von Lenz) Adressen vergeben. Das macht den Aufbau komplexerer Anlagen etwas einfacher.
Der Belegtmelder arbeitet nach dem Stromfühlerprinzip. Das bedeutet, er kann Fahrzeuge erkennen, die Verbrauchwer sind.
Das gilt für Loks und beleuchtete Wagen.
Um eine Belegtmeldung - oder umgekehrt, die "Frei"-Meldung richtig darstellen zu können, ist es daher sinnvoll, mindestens den letzten Wagen eines Zuges zum "Verbraucher" zu machen.
Dafür reicht es, ihm Widerstansachsen zu spendieren.
Die gibt es entweder fertig zu kaufen (ich kenne sie von Roco), alternativ fertigt man ssie sich selber.
Dazu wird ein Widerstand der Bauform 0603 (mit 1( K-Ohm)an die Achse geklebt und mit Silberleitlack die Verbindung zu den Rädern hergestellt.
Alternativ kann man auch die mehrteiligen Roco-Achsen, die aus einem Plastikrohr und zwei Achsstummeln bestehen, öffnen und dort den Widerstand hineinstecken. Er passt genau zwischen die Achsstummel.
Letztlich ist genau das die Methode, wie Roco die Widerstandsachsen herstellt...

Bei komplexeren Anlagen, bei denen man nicht jeden Bereich einsehen kann (Schattenbahnhöfe, aber auch weiter entfernte Anlagenteile) sind diese Widerstandsachsen zur Sicherung unbedingt nötig, da dadurch auch vagabundierende Wagen erkannt werden können. In deinem Fall kann man überlegen, davon abzusehen.
Was allerdings bedeuten würde, dass ein Güterzug mit 10 Wagen dran einen Block pysisch belegt, ohne dass das Programm davon erfährt.
Um eine realistische und sichere Blocksteuerung zu erreichen, halte ich sie auch hier für unabdingbar.


Rocrail ist ein mächtiges, kostenfreies (abgesehen von Spenden) Steuerungsprogramm.
Als Bedienungsanleitung ist das dortige Wiki und natürlich das Forum sehr hilfreich.
Kommerziellen Programmen wie Traincontroller oder Windigipet steht es in nichts nach.
Eine Alternative wäre Itrain, zu dem aber zumindest ich rein gar nichts sagen kann.
Aus den Aussagen derer, die eine Software benutzen, egal welche, schließe ich, dass praktisch jeder nachträglich mit dem Programm zufrieden ist, für das er sich anfangs entschieden hat.


Die Software steuert einen Zug (oder mehrere), indem sie "weiß", wo sich ein Zug befindet. Das muss ich dem Programm einmal mitteilen, danach verfolgt das Programm den Zug einzig anhand der Belegtmeldung.
Das bedeutet genauso, dass ich jedes Mal, wenn ich einen Zug aufgleise oder vom Gleis nehme, das dem Programm auch mitteilen muss.
Eine Lokidentifizierung könnte über Railcom oder über RFID passieren, ist jedoch nicht zwingend nötig.

Ich kann die Belegtmeldung nutzen, um einen Zug punktgenau in ein Bahnhofsgleis einfahren zu lassen:
dazu werden drei Belegtabschnitte benötigt, die bei Rocrail "enter", "pre to in" (pre 2 in) und "in" heißen.
Der Zug fährt in den Abschnitt "enter", dadurch wird das Verzögern ausgelöst.
Sobald er den Abschnitt "pre 2 in" erreicht, wird er stark abgebremst, um dann im Abschnitt "in" exakt zu halten.
Abschnitt "in" beginnt also sinngemäß genau bei der Haltetafel.

Um ein Bahnhofsgleis in beiden Richtungen befahren zu können, wird es symmetrisch aufgebaut und die genannten Blöcke gelten dann sinngemäß verdreht, je nach Fahrtrichtung.

Ebeno ist denkbar, mit "virtuellen" Blöcken zu arbeiten, da doch schnell recht viele Blöcke zusammen kommen. Hierzu werden alle Züge mit Rocrail eingemessen, und die Genauigkeit des Anhaltepunktes ist natürgemäß etwas niedriger, aber hinreichend genau.
Ich verwende nur "reale" Blöcke, aber letztlich ist es Geschmacksache.

Der Rest ist fast nur noch ein wenig Fleiarbeit und Automatik:
ich darf noch alle Weichen und Signale in das Rocrail-Gleisbildstellpult einpflegen, danach sucht sich das Programm, sobald ich sage "fahre von A nach B" den Weg, stellt die Weichen entsprechend und übernimmt die Blocksteuerung für etwaige nachfolgenden Züge.

Das ist natürlich eher für größere Anlagen interessant: wenn du von einem "Diorama" sprichst, ist es beinah schon viel Materialeinsatz.
Wobei auch das letztlich wieder Geschmacksache ist: auch bei einer kleinen oder überschaubaren Point-to-Point-Anlage kann es reizvoll sein, dort einige Züge automatisch ihre (Nicht-)Runden drehen zu lassen und ihnen einfach dabei genüsslich zuzuschauen...

Das Programm besteht aus zwei Komponenten, dem Rocrail-Server und dem Rocrail-Client (oder mehreren, genannt "RocView"). Beide können sich auf demselben Rechner befinden, die Rechenleistung ist zu vernachlässigen.
Das kann interessant sein, um beispielsweise einen ausgemusterten PC als Server laufen zu lassen, auf den man dann mit einem oder mehreren Tablets zugreift, die auf diese Art die Gleisbildstellpulte an bevorzugten Stellen der Anlage darstellen. Wobei ich zwar von "PC" spreche, aber jeden Rechner meine, auf dem der Server läuft. Das kann ebenso ein Apfel sein, oder ein Raspberry Pi.
Das gilt analog für die Clients. Hier gibt es auch eine Android-App.

Die größte mir bekannte Hürde ist, sich in das Programm einzuarbeiten. Da es sehr mächtig ist, kann ich jedes Signal, jede Weiche und jeden Block vielfältig parametrieren.
Die Denkleistung, für jeden möglichen Fall das "wenn-dann" zu entscheiden, kann dir das Programm nicht abnehmen.
Meine ersten Gehversuche, damals als die Nanox neu war, waren mit sehr viel Flucherei verbunden...
(ich möchte allerdings auch nicht verschweigen, dass es bislang für mich keine Notwendigkeit gab, mich allzuweit in das Programm einzuarbeiten, auch wenn dieser vergleichsweise lange Text Anderes vermuten ließe)



Viele Grüße,
Oliver


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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon UdoWy » Do 12. Jan 2017, 10:32

Danke Olliver,
dann kann ich ja jetzt mit meinen Versuchen loslegen - mich einarbeiten und dann Rückmeldung hier im Forum geben ... :hppy2: :rollEyes:
Gruß Udo
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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon oligluck » Do 12. Jan 2017, 17:27

Moin Udo,

ach, so meintest du das mit den Rückmeldern... :mrgreen:
Rückmeldung im Forum... ja, das ist schlau.

Zuerst, also nach der Installation, startest du erst Rocrail Server, dann Rocview.
Ggf. stellst du dort unter "View" und "Language" die Sprache auf Deutsch um. Neustart von Rocview.

Dann gehst du auf Datei-Rocrail-Eigenschaften und dann den Reiter "Zentrale", gehst auf "hinzufügen" und wählst die z21 aus, samt ihrer IP-Adresse.
Die virtuelle Zentrale kann danach gelöscht werden.
Speichern und wieder Neustart.

Da meine z21 momentan dauerhaft verliehen ist, kann ich es nicht simulieren, aber diese Einstellungen sollten für dich keine Hürde darstellen.
Vielleicht magst du ja Screenshots machen und sie hier einfügen?
Daraus könnte dann im Laufe der Zeit ein kleines Kompendium werden, das auch anderen Foristen nützt.

Ich meine, man kann auch einstellen, dass der Rocrail Server, sofern er auf derselben Maschine läuft, beim Start von Rocview mit gestartet wird, aber ich bin mir nicht ganz sicher.
Solltest du an dieser Stelle Probleme haben, gib' Laut: ich kann es wenigstens mit der Nanox simulieren, die hat ja ein eingebautes Interface.

Danach solltest du eigentlich schon fahren können.
Anhand des Beispiel-GBS kannst du dir ja vielleicht die Eigenschaften der einzelnen Rückmelder mal anschauen.
s-88N-Rückmelder werden in der Reihenfolge durchnummeriert, wie sie angeschlossen sind; beim R-Bus vergibst du Adressen.
Wie das geht, verrät dir die Digikejs-Anleitung, ich weiß es schlicht nicht.

Zum Rumprobieren schließe vielleicht einen beliebigen Weichendecoder an, auch dort muss natürlich wieder die Adresse bei Rocrail eingepflegt werden. Das ist eine lästige Clickerei, das Programm ist arg Maus-lastig. Vieles geht jedoch auch mit Tastenkürzeln oder den Tabulator-Tasten. Aber wem sage ich das?

Anfangs wirst du vermutlich stöhnen, wegen der vielen Dinge, die man einstellen kann/muss - das ist nunmal bei diesen Programmen so, es gilt für die anderen ebenso.
Ich denke mal, sobald du einen Rückmeldeabschnitt, ein Signal und eine Weiche zum Laufen bekommen hast, werden die Folgenden ein simples Abgucken.


Bei den Loks sind zu diesem Zeitpunkt nur zwei Beispielloks. Hier fügst du weitere hinzu, kannst eigene Bilder einpflegen.
Ebenfalls bei den Loks, unter dem Reiter "Programmieren", kannst du CVs auslesen und schreiben, hierzu ist im CV-Modus das Feld "PT" anzuklicken, um das Programmiergleis zu aktivieren.
POM-Programmierung funktionert natürlich ohne das und bezieht sich immer nur auf die aktuell ausgewählte Lok. Das ist nicht anders als die Programmierung mit Handregler, ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber.

Wichtig: Loks, die einen irgendwie gearteten Pufferspeicher haben (Kittel... :hppy2: ) dürfen stets nur sequenziell ausgelesen oder beschrieben werden, nie als Batch.
Das gilt hier ebenso wie beim Esu-Programmer. Ich denke da nun besonders an den Bekannten, über den wir sprachen und erwähne es deshalb.

Nu' mach mal, ich möchte Ergebnisse sehen :mrgreen:
Und auch, wenn dieser Text mal wieder unnötig lang wurde (ich übe irgendwann, mich kurz zu fassen), es ist alles leichter, als es zu Anfang scheinen mag.


Viele Grüße,
Oliver


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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon UdoWy » Sa 18. Mär 2017, 18:25

Hallo,
bin jetzt einen Schritt weiter - habe die z21Start mit einem Freischaltcode von MSL freigeschaltet, klappt auch alles prima ... Mit Hilfe der Anleitung von Oliver habe ich Rocrail eingerichtet aber die Software will die z21Start einfach nicht erkennen.Wo kann das Problem liegen? :hpy:
Gruß Udo
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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon oligluck » Sa 18. Mär 2017, 18:50

Erste Hürde:
Freischaltung erfolgreich? Es hört sich so an, aber kannst du mit dem Ei-Phone fahren?

Unterstellt, es sei so: Rocrail kommuniziert mit der z21 über TCP/IP.
Die entsprechenden Ports wurden bei mir automatisch eingestellt, werden aber üblicherweise von der Firewall geblockt.
Da im Idealfall dein hierfür abgestellter Router nicht über Internetanbindung verfügt (dafür müsste man später finetunen), kann also auf dem Rechner die Firewall mal ganz brutal völlig deaktiviert werden - oder die Ports freigegeben, natürlich.

Als simpler Test dient, mittels Rocrail einfach mal den Fahrstrom abzuschalten: dafür muss man keine Lok am Rennen haben.
Bei der Nanox habe ich hier und dort was drehen müssen; bei der z21 lief es überraschenderweise auf Anhieb.

Ob die Mini-Bildschirmfotos, die ich dir über Whatsapp schickte, ausreichend aufgelöst waren, sage bitte du mir. Ansonsten bastele ich hier welche rein.



Off-topic: wegen des anderen Themas bekommst du beizeiten noch eine Nachricht: ich laufe allerdings nicht ständig mit Smartphone und laufendem Whatsapp rum.
Das mögen die Laternenpfosten-Youngsters tun oder Leute mit zu viel Tagesfreizeit. Ich gehöre keiner dieser Gruppen an und bin nicht in der Lage, in Stundenfrist zu antworten, wenn ich parallel arbeite :hpy:


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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon UdoWy » Sa 18. Mär 2017, 19:29

Danke Oliver für deine Antwort ... :mx13:
Da muß ich wohl einiges genauer erklären:
Ich will nicht mit einem iPhone fahren, das ich nicht habe, sondern mit Rocrail auf meinem Windows10 Notebook. Als nächster oder übernächster Schritt folgt dann irgendwann Rocrail auf meinem Macbook pro mit OSX 10.12... und alles lediglich mit LAN und nicht WLAN. Bisher funktioniert nur das Windows Tool auf dem Notebook über LAN ... Hier kann ich CV programmieren und mit dem Fahrpult im Tool testen - fahren und auch alle 28 Funktionstasten ansteuern ... Rocrail habe ich nach deiner Anleitung, die du mir per WhatsApp Bildern geschickt hattest, eingerichtet - reagiert aber auf nichts auch keine Fahrspannung anschalten ... :motz:
Die Einstellungen habe ich mehrfach wiederholt - geresetet und erneut eingegeben, nichts hat bisher geholfen ... :krk:
Gruß Udo
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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon oligluck » Sa 18. Mär 2017, 23:48

Moin Udo,
das Windows-Tool (damit ist vermutlich das Roco "Maintenance-Tool" gemeint?) funktioniert auch bei der z21 Start ohne Freischaltung.

Daher rührte die Frage, ob die Freischaltung erfolgreich verlief. Zum Test kann ein Android- oder IOS-Gerät mit der App dienen.
Unabhängig davon, dass du soetwas später gar nicht benutzen möchtest.

Ich habe noch nie eine z21 "Start" freigeschaltet und weiß daher nicht, ob es dabei Hürden oder Probleme gibt.
Auf der z21-Homepage ist eine Anleitung dazu, die ich direkt zu verlinken momentan nicht hinbekomme:
gib' in Google die Phrase "Roco z21 Start freischalten" ein, dann wirst du fündig, es ist ein PDF.

Darin wird u.a. darauf hingewiesen, dass man während der Freischaltung den Router nicht mit einem bestehenden Netzwerk verbinden möge.
Ich nenne das Vorgehen mal wertfrei eine "besondere" Lösung - mit IT-Hintergrund denkt man vermutlich nicht unbedingt auf derselben Wellenlänge wie die Ösis :mrgreen:

Die Einstellungen für TCP/IP, auch die UDP-Ports, wurden bei mir automatisch eingefügt, durch Rocrail. Daher denke ich nicht, dass dort das Problem liegt, sondern eben in der Stufe davor.


Da ich dir Anfang der Woche ohnehin ein Paket schicken werde, kann ich auch eine freigeschaltete z21 nebst Router und WLANmaus beilegen, zum "abgucken", was dort wie eingestellt ist.
Bei der weiß ich schließlich genau, dass alles funktioniert.
Sie darf dann nach einer Weile von dir weiter geschickt werden, denn da gäbe es noch jemanden, der sie gerne mal testen möchte (und weswegen die WLANmaus mit dabei wäre)


Nachtrag: auf den Bildschirmfotos, die ich dir geschickt habe, ist die z21 in mein bestehendes Netzwerk eingebunden;
das dort angezeigte Subnetz gilt also nur für mich.
In deinem Fall müssen PC und z21 ihre Adressen über DHCP beziehen, was auch reibungslos passieren sollte.
Wobei mir das "sollte" die üblichen Kopfschmerzen bereitet, ich mag DHCP nicht :mrgreen:

Ein Ping sollte Aufschluss darüber geben.



Viele Grüße,
Oliver


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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon UdoWy » So 19. Mär 2017, 10:33

Moin und nochmals Danke Oliver,

die Freischaltung "sollte" wohl tadellos geklappt haben denn das "Fahrpult/ Fahrregler" im z21 Tool funktioniert wohl nur nach der erfolgreichen Freischaltung, sonst ist es ausgegraut ... :lesen: Habe mir die Freischalt Anleitung ausgedruckt und bin danach vorgegangen ... :mx7:
Rocrail will nach wie vor die z21 nicht finden :fig56:
Das z21 Programm auf dem Smartphone (Android 6.01) findet mit der Adresse 192.168.0.111 auch keine z21 Zentrale ... :tr19:
Bei mir wird die notwendige Adresse/ Hostname nicht selbstständig erstellt, warum ich auch die vorgegebene 192.168.0.111 belassen habe und Firewall ist komplett aus. :ah49:
Gruß Udo
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Re: Z21 R-Bus

Beitragvon oligluck » So 19. Mär 2017, 13:56

Moin Udo,

dann gehen wir mal ganz systematisch vor:
neuer Laptop, also "neu" in Bezug auf die hier erwähnten Programme.

Dort habe ich das Roco Maintenance-Tool aufgespielt.

Der Laptop ist über WLAN mit dem originalen Router verbunden, das Subnetz ist 192.168.0
Folglich hat der Router die Adresse 192.168.0.1 und die z21 die Adresse 192.168.0.111
Das sind die Standareinstellungen, an denen ich nichts verändert habe.

Der Laptop erhält seine Adresse über DHCP, auch das klappt reibungslos.
Nach Deaktivieren der Windows-Firewall ließ sich das Mantenance-Tool mit der z21 verbinden:

Bild

Soweit warst du ja auch bereits.
Also habe ich Rocrail installiert, bin dort auf Rocrail-Eigenschaften gegangen, wählte den Reiter "Zentrale" und dort zeigt sich folgendes Bild:

Bild

Das ist der Dummy, der dort eigetragen ist, weil "irgendeine" Zentrale vorhanden sein muss.
Also wird er gelöscht und

Bild

eine neue Zentrale hinzugefügt, dort wähle ich die z21 aus.

In der Tat musste ich an dieser Stelle die IP-Adresse der z21 von Hand eingeben, also in meinem Fall die 192.168.0.111
Dann passierte ... gar nichts.
Natürlich, denn der Port fehlt ja noch.

Bevor ich den lange recherchiere, klicke ich auf "Standard" und öffne dann die Eigenschaften der Zentrale.
Dort ist nun "seriell" angehakt. Ändere ich das auf "Ethernet", wird auch automatisch der Port eingefügt.
Das sieht dann so aus:

Bild

Rocview muss neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Danach lässt sich die z21 über Rocrail ansprechen.

Das Ganze Unterfangen hat gerade mal 10 Minuten gedauert. Es kommt wohl wirklich auf die richtige Vorgehensweise an und wenn man da nicht das Richtige macht, ergibt sich Frust...


Viele Grüße,
Oliver


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